Langer: Gelungene Stadtentwicklung in Ebelsberg kann nur ohne den Bau der Ostautobahn-Schneise funktionieren

Natürlich ist es wichtig, sich Gedanken über die Entwicklung des ehemaligen Kasernenareals in Ebelsberg zu machen. Nach wie vor fehlt aber von der Stadt ein Bekenntnis zum Schutz des Stadtteiles vor einer neuen Autobahn, die unmittelbar an dem künftigen Stadtteil vorbeiführen soll. „Eine Stadtentwicklung kann nicht funktionieren, wenn gleichzeitig eine Transitautobahn vor den Balkonen der BewohnerInnen geplant ist, die eine Schneise durch Wohngebiet und wichtiges Grünland schlägt. Daher braucht es endlich eine klare Position der Stadt, dass sie dieses Projekt keinesfalls befürwortet“, hält Helge Langer, Klubobmann der Grünen Linz fest. 

Tausende Autos, die an den Balkonen der Menschen vorbeidonnern, noch mehr Lärm und Abgase sowie die Zerstörung der Grün- und Naherholungsgebiete im Linzer Süden: Das wären die Folgen für die Lebensqualität der BewohnerInnen und die Umwelt wenn die Pläne für die Autobahnschneise quer durch Ebelsberg verwirklicht werden. „Mit einer zukunftsorientierten Stadtentwicklung bei der die Interessen der BürgerInnen im Mittelpunkt stehen, haben solche Steinzeitprojekte jedenfalls nichts zu tun“, macht Langer deutlich. Vielmehr muss es Ziel sein, das Tempo zu erhöhen, um den Linzer Süden endlich besser an die öffentlichen Verkehrsnetze anzuschließen, damit die Menschen schnell und bequem das Stadtzentrum erreichen, ohne dabei auf den Pkw angewiesen zu sein. „Mit einer weiteren Autobahnschneise quer durch die Stadt wird nicht die Transitlawine sondern nur die Umwelt und die Lebensqualität der betroffenen AnrainerInnen bekämpft und die Klimakrise weiter befeuert“, betont Langer abschließend. 

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