Manhal: Ein Brettspiele-Verleih macht den Pop-Up-Store zur Lachnummer

Eigentlich sollte das Linzer Innovationsbüro mit dem Pop-Up-Store-Hauptplatz zum kostenlosen Präsentationsort für junge Talente, kreative Kulturschaffende und Start-ups werden. „Wenn man sich aber anschaut, wer sich dort präsentiert, denkt man eher an eine SPÖ-Zweigstelle“, kritisiert LAbg. GR Elisabeth Manhal, Klubobfrau der Linzer Volkspartei. „Zuerst machte die Arbeiterkammer Werbung für sich und jetzt verleihen hier die Kinderfreunde Brettspiele – das zieht die Grundidee ins Lächerliche. Unter Starthilfe für innovative junge Unternehmen stelle ich mir etwas ganz anderes vor.“

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Zum Sachverhalt – die vermeintlich junge Zielgruppe für den Pop-Up-Store-Hauptplatz wurde vom Innovationsbüro der Stadt Linz klar formuliert: „Du wolltest schon immer deine Vision oder bereits umgesetztes Projekt, Innovation, Kunst, Kreation und vieles mehr der breiten Öffentlichkeit präsentieren? Mit dem Pop-Up-Store-Hauptplatz möchten wir LinzerInnen eine Chance geben, ihre Kreationen im Herzen von Linz kostenlos für 1 Monat, sichtbar zu machen.“

Bei „Pop-Ups“ wie Arbeiterkammer oder Kinderfreunde stelle sich laut Manhal die Frage nach der Innovationskraft für Linz – und auch die Nähe dieser Organisationen zur SPÖ würde stutzig machen. Als Zielgruppe definiert seien eindeutig Start-Ups und innovative Projekte. „Wir lassen nicht zu, dass städtische Einrichtungen parteipolitisch vereinnahmt werden. Ein Brettspiele-Verleih macht den Pop-Up-Store zur Lachnummer“, fordert Manhal das umgehende Richtigstellen dieser Fehlinterpretation.

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