Land Oberösterreich erhöht Impfkapazitäten

Gesundheitsministerium sichert fixe Liefermengen zu, Zweitdosen werden verwendet, Angebot für über 80-Jährige

In der Konferenz des Bundeskanzlers mit den Landeshauptleuten wurde vom Gesundheitsministerium zugesagt, dass alle bestellten Impfdosen zum vereinbarten Zeitpunkt geliefert werden. Dank dieser Zusage kann das Land Oberösterreich auf Teile der zweiten Impfdosen zugreifen, die ursprünglich zurückgehalten wurden für die Verabreichung der zweiten Dosis der Covid-Impfung. Das heißt: Statt 20.000 können nun bereits im Jänner jedenfalls 27.000 Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher geimpft werden. Die Steuerung der Verteilung der Impfdosen liegt künftig bis auf weiteres beim Land.

Durch die Erhöhung der Impfdosen kann das Land Oberösterreich neben der Impfungen in den Alten- und Pflegeheimen sowie in den Krankenhäusern auch ein gewisses Angebot für über 80-Jährige zur Verfügung stellen. Ein Konzept wird derzeit erarbeitet, in den nächsten Tagen werden dazu Details bekannt gegeben. „Wir werden zu Beginn leider noch nicht alle Oberösterreicherinnen oder Oberösterreicher über 80 Jahre impfen können. Aber wir wollen dieses Angebot Schritt für Schritt nach Verfügbarkeit des Impfstoffes ausbauen. Je früher wir auch Risikogruppen impfen, desto früher wird es uns gelingen, einen weiteren Beitrag zur Eindämmung der Pandemie zu leisten“, so Haberlander.

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