LASK unterliegt Rapid Wien 1:2

Der LASK unterliegt Rapid Wien in der Raiffeisen Arena mit 1:2 und muss damit die zweite Heimniederlage im Frühjahr hinnehmen. Die Hütteldorfer gingen nach 19 Minuten durch Grahovac in Führung, James Holland glich postwendend aus. Nur zwei Minuten später traf Knasmüllner zum Endstand.

Cheftrainer Dominik Thalhammer nahm im Vergleich zum 3:0-Erfolg in Wolfsberg eine Änderung in der Startformation vor. Husein Balic begann anstelle von Thomas Goiginger und löste Johannes Eggestein auf der zentralen Position ab, der Deutsche rückte wiederum auf die linke Seite. In einer erwartungsgemäß hochintensiv geführten Begegnung waren es zunächst die Gäste, die die erste gefährliche Torchance vorfanden. Nach einem schnell abgespielten Freistoß flankte Schick von rechts Richtung langen Pfosten, wo Kara per Kopf die kurze Ecke anvisierte, Alexander Schlager war aber mit einem guten Reflex zur Stelle.

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Sechs Minuten später musste Österreichs Teamkeeper ein weiteres Mal rettend eingreifen. Nach einem Eckball von Schick stieg Kara erneut am rechten Pfosten hoch, Schlager konnte den gefährlich angetragenen Kopfball aber auf der Linie abwehren. In Minute 19 gingen die Hütteldorfer jedoch in Führung. Aktivposten Schick sah im Rückraum Grahovac, der sofort abzog und mit etwas Glück – der Schuss wurde entscheidend von James Holland abgefälscht – in die linke Ecke traf.

Die Antwort der Schwarz-Weißen ließ allerdings nicht lange auf sich warten. Nach einer Flanke von Johannes Eggestein von der linken Seite gelangte das Spielgerät zu James Holland, der zentral knapp innerhalb des Sechzehners Maß nahm, um zum dritten Mal binnen einer Woche jubelnd abzudrehen (21.). Nur zwei Minuten später zappelte das Leder jedoch wieder im Linzer Tornetz. Schick zirkelte einen Freistoß aus dem linken Halbfeld in den Strafraum, Greiml verlängerte per Kopf Richtung linke Torstange, wo Knasmüllner nur noch einschieben musste.

In der 40. Minute schrammten die Athletiker knapp am erneuten Ausgleichstreffer vorbei. Johannes Eggestein spielte auf den zentral postierten Andreas Gruber, der wiederum auf Husein Balic durchsteckte. Der österreichische Teamspieler nahm aus halblinker Position im Strafraum Maß, Rapid-Goalie Strebinger vereitelte diese Gelegenheit aber mit einer Glanzparade.

Die zweite Halbzeit begann mit einer Topchance der Grün-Weißen. Nach einem weiten Ball von der Mittellinie zog Kara aus halbrechter Strafraumposition ab, der starke Alexander Schlager lenkte den Ball jedoch mit einem glänzenden Reflex an die Stange. In Minute 59 zirkelte Barac einen Freistoß hoch auf das Linzer Tor, Alexander Schlager ging auf Nummer sicher und streckte sich, um den Ball über die Querlatte zu befördern.

In der 76. Minute gaben die Linzer den nächsten gefährlichen Torschuss ab. Philipp Wiesinger fasste sich aus gut 20 Metern ein Herz, der starke Rapid-Torhüter Strebinger drehte den Ball um wenige Zentimeter am linken Pfosten vorbei. Die Schwarz-Weißen erhöhten nun die Intensität, sodass es fünf Minuten später erneut knapp wurde. Reinhold Ranftl nahm aus halbrechter Position im Strafraum Maß, sein Abschluss verfehlte hauchdünn den linken Pfosten.

In Minute 86 verpasste die Thalhammer-Elf erneut den Ausgleich. Nach einem Zuckerpass von Gernot Trauner tauchte der eingewechselte Dominik Reiter in Bedrängnis vor Strebinger auf, der Abschluss des Angreifers landete jedoch über dem Tor. Da dieser Versuch gleichbedeutend mit der letzten Linzer Torchance im Spiel war, blieb es am Ende beim 1:2.

Die ersten knapp 20 Minuten waren heute nicht ideal, nach dem 1:2 waren wir besser in der Partie und hatten die größeren Spielanteile, insbesondere in der zweiten Halbzeit. Im ersten Durchgang haben wir uns zu oft ins Ping-Pong-Spiel des Gegners mit vielen langen Bällen verwickeln lassen. Das war nach der Pause wesentlich besser, wir konnten auch die eine oder andere Ausgleichschance kreieren – am Ende blieb unser Bemühen leider unbelohnt.

Dominik Thalhammer

So spielte der LASK: Schlager – Wiesinger, Trauner, Andrade – Ranftl, Holland, Michorl (80. Madsen), Renner – Gruber (80. Reiter), Balic (62. Goiginger), Eggestein

Tore: Holland (21.); Grahovac (19.), Knasmüllner (23.)

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