Langer: Klostergarten-Projekt zeigt wie wichtig es ist, BürgerInnen bei großen Bauvorhaben einzubinden

Nach der vierten Vorlage hat der Gestaltungsbeirat die Neu- und Umbau-Pläne beim Kapuzinerkloster heute genehmigt. Ursprünglich hätte auf dem Klostergartenareal ein Hochhaus entstehen sollen. Dass dieses Vorhaben abgewendet werden konnte, ist dem Einsatz engagierter BürgerInnen und den Verantwortlichen der angrenzenden Schule zu verdanken. „Beim Klostergarten hat sich deutlich gezeigt, wie wichtig und wertvoll BürgerInnenbeteiligung ist. AnrainerInnen sollten daher bei großen Bauvorhaben grundsätzlich besser eingebunden werden“, fordert Helge Langer, Klubobmann der Grünen Linz.

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Mit der Genehmigung des Gestaltungsbeirates wird nicht nur die Umgestaltung des Klosterareales eingeläutet – in den kommenden Jahren soll sich das gesamte Viertel deutlich verändern. Dass dies im Sinne der dort lebenden Menschen geschieht, dafür hat sich in den vergangenen Jahren eine BürgerInnen-Initiative stark gemacht. So ist es den AnrainerInnen zu verdanken, dass es regelmäßigen Austausch mit den ProjektbetreiberInnen über die Umgestaltung des Klostergartenareals gegeben hat. Anderenfalls würde dort vielleicht schon jetzt an einem weiteren Hochhaus-Klotz gebaut werden. „Während bei vielen anderen Bauvorhaben BürgerInnen erst dann informiert werden, wenn alle Pläne fertig auf dem Tisch liegen, ist hier erfreulicherweise ein anderer Weg gegangen worden“, macht Langer deutlich.

Die Menschen, die im jeweiligen Stadtteil leben, sind oftmals die größten ExpertInnen was ihr Viertel betrifft und gehören daher möglichst von Beginn an in große Bauprojekte einbezogen. „Das würde dazu beitragen, dass Ärger und Proteste gar nicht erst aufkommen“, ist Langer überzeugt. Zusätzlich würde mehr Mitsprache automatisch zu einer besseren Identifizierung der LinzerInnen mit ihrem Stadtteil führen. Daher sprechen wir uns seit Jahren für mehr BürgerInnenbeteiligung aus. „Dass es sinnvoll und wichtig ist, mit den BewohnerInnen gemeinsam Projekte zu entwickeln, haben die bisherigen Erfahrungen beim Klostergartenareal gezeigt. Ich hoffe, dass dieser Weg des Miteinanders hier fortgesetzt und generell öfter beschritten wird“, so Langer.

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