LASK im Cup-Viertelfinale gegen SK Austria Klagenfurt

Der LASK empfängt am Sonntag, den 7. Februar (17 Uhr, live auf ORF 1) den SK Austria Klagenfurt. Nach fünf Jahren kommt es damit zur Neuauflage dieser Spielpaarung. An der Seitenlinie der Austria feiert ein bekanntes Gesicht sein Trainer-Comeback in Österreich.

Der LASK bekommt es im Cup-Viertelfinale mit dem Zweitligisten SK Austria Klagenfurt zu tun. Bisher sind die Linzer in der laufenden Cup-Saison auf den ASV Siegendorf, den SV Wörgl und den ASK Elektra getroffen. Mit Klagenfurt haben die Schwarz-Weißen nun den ersten Profi-Klub vor der Brust.

Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Vereine liegt fast fünf Jahre zurück: Im April 2016 feierte der LASK einen 5:0-Auswärtssieg im Wörtherseestadion. Damals bereits für den LASK in der Startelf: Christian Ramsebner, Reinhold Ranftl und Peter Michorl.

Pacult-Debüt
Die Kärntner, die in der Vorsaison nur hauchdünn am Aufstieg in die Tipico Bundesliga vorbeischrammten, liegen auch dieses Jahr im Spitzenfeld der 2. Liga. Aktuell rangiert das Team auf Platz Vier, der Abstand auf Spitzenreiter SV Lafnitz beträgt zehn Punkte. Im UNIQA ÖFB Cup konnte Klagenfurt ebenjene Lafnitzer bereits bezwingen: In der zweiten Cup-Runde gelang ein 4:2-Auswärtssieg gegen die Steirer. Zuvor besiegte der SKA bereits den ATSV Stadl-Paura in Runde Eins. Das Cup-Achtelfinale gegen den Zweitliga-Konkurrenten FAC entwickelte sich zum Krimi – am Ende setzte sich Klagenfurt mit 3:1 nach Verlängerung durch.

Torgefährlichster Mann der Klagenfurter ist Markus Pink. Der 29-jährige Bundesliga-Routinier kehrte im Sommer 2020 zu seinem Heimatverein zurück und kann bisher bewerbsübergreifend auf 14 Torbeteiligungen in 16 Spielen verweisen.

In der Winterpause kam es bei der Austria zum Trainerwechsel, die Vorbereitung absolvierte die Mannschaft unter der Leitung von Neo-Trainer Peter Pacult. Für ihn markiert das Cup-Viertelfinale das erste Pflichtspiel als Trainer seit Mai 2019. Damals trainierte Pacult den montenegrinischen Erstligisten OFK Titograd.

Mit Klagenfurt wartet eine sehr gute Mannschaft auf uns, die in vielen Bereichen Bundesliga-Niveau auf den Platz bringt. Die Marschroute für Sonntag ist daher klar: Wir wollen unser Leistungspotential abrufen und zurück auf den erfolgreichen Weg gelangen, den wir im Herbst beschritten haben. Es geht um den Halbfinal-Einzug und um den werden wir kämpfen.

Dominik Thalhammer

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