Malesevic: Mieter verdienen Wohnsicherheit – GWG muss bei der Ausschreibung mitbieten

Vor ein paar Tagen gab die ÖBB bekannt, dass die ÖBB-Wohnanlage im Franckviertel um 5,5 Mio. € verkauft wird. „Ich kenne diese Wohnanlage sehr gut, da ich selber dort jahrelang gelebt habe. In den letzten Jahren wurden die Wohngebäude immer leerer, weil viele Mieter weggezogen sind, jedoch die Wohnungen nicht weitervermietet wurden“, erklärt der Ortsparteiobmann der FPÖ Franckviertel, Gemeinderat Zeljko Malesevic. „Die GWG muss unbedingt bei der Ausschreibung mitbieten und versuchen, die angebotene Wohnanlage zu erwerben. Nur, wenn die Wohnanlage in städtischen Händen ist, werden die Mieter volle Wohnsicherheit haben können.“

Die FPÖ stellt Dringlichkeitsantrag – Franckviertel darf kein Ziel der Immo-Haie werden!
Schon vor einigen Jahren gab es im Franckviertel Gerüchte, wonach die ÖBB-Wohnanlage verkauft wird, was bei den Anrainern für große Verunsicherung sorgte, jedoch passierte seither nichts Konkretes. Bis jetzt. „Viele Mieter leben schon seit Jahrzehnten in dieser Wohnanlage. Die Konkretisierung des Verkaufs seitens der ÖBB löst bei ihnen natürlich große Unsicherheit aus. Die Stadt muss alles Mögliche tun, um den Anrainern die soziale Wohnsicherheit zurückzugeben. Das wäre fair gegenüber den Menschen, die jahrelang in dieser Franckviertler Wohnsiedlung leben. Daher muss auch die GWG bei der ÖBB-Ausschreibung mitbieten. Dazu bringen wir Freiheitliche einen Dringlichkeitsantrag in der kommenden Gemeinderatssitzung ein. Während andere nur reden, handeln wir für die Menschen im Franckviertel. Wir müssen alles tun, um eine sozialgerechte Wohnpolitik in Linz weiterzuführen. Das Franckviertel darf kein Ziel der Immo-Haie werden!“, so der freiheitliche Gemeinderat Malesevic.

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