Schobesberger: Schiffsanlegestelle darf Badebucht nicht gefährden

Die Begrünung des Jahrmarktgeländes inklusive Badebucht wird von vielen LinzerInnen bereits sehnsüchtig erwartet. Wie sich jetzt herausgestellt hat, ist jedoch fraglich, ob der Wasserzugang wie geplant errichtet werden kann, da in unmittelbarer Nähe eine Schiffsanlegestelle angedacht ist. In der vergangenen Stadtsenatssitzung ist ein dazugehöriger Antrag auf der Tagesordnung gewesen. „Im Zuge der Verlegung der Schiffsanlegestelle (…) vom Standort Nahe Römerbergtunnel hin zum nordöstlichen Ende des Urfahraner Marktgeländes sollte eine ‚Wasserentnahmevereinbarung‘ beschlossen werden“, so der Inhalt des Antrages. „Erst aufgrund meiner Nachfrage, ob das nicht die Bucht konterkarieren würde, ist der Antrag wieder von der Tagesordnung genommen worden. Da ist zweifellos einiges schiefgegangen. Entsprechend groß sollten die Bemühungen sein, das wieder in Ordnung zu bringen. Ich erwarte mir von Bürgermeister Luger, dass er mit allen Beteiligten entsprechend Gespräche führt“, betont Schobesberger.

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Dank den Insel-Plänen soll sich das 40.000 Quadratmeter große Areal mitten an der Donau von einer grauen Asphaltwüste in ein grünes Freizeit- und Naherholungsgebiet verwandeln. „Die Chance, einen der zentralsten Plätze mitten an der Donau zu entsiegeln, zu begrünen und zu beleben, darf jetzt nicht vergeben werden. Schließlich hat dieses Vorzeigeprojekt große Signalwirkung und ist eine wichtige Maßnahme zur Anpassung der Stadt an die nicht mehr abwendbaren Folgen durch die Klimakrise“, unterstreicht Schobesberger die Bedeutung der „Insel für Linz“, die auch ein wichtiger Teil des 65-Millionen-Investpaketes ist, auf das sich die Stadt Linz im Vorjahr verständigt hat.

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