Urfahrmarkt findet statt!

LINZ. Der Urfahraner Herbstmarkt findet statt!

🎆 Update I: Es soll (!) auch 2 Feuerwerke geben!


🎡 Update II: Inzwischen wurde von Klaus Luger präzisiert: „Wir müssen die schriftliche Verordnung der Bundesregierung abwarten“. Sprich der Krisenstab der Stadt Linz zieht noch eine Extraschleife um eine Bundesverordnung nächste Woche abzuwarten. Alle anderen Punkte sind erledigt und auf ‘GO’!

Wie bereits am 30.8. berichtet steht dem Urfahrmarkt nach 3 Absagen heuer im Herbst nichts mehr im Weg! Das Sicherheitskonzept mit 3G-Abschottung, Zaun und Eingangsschleusen kostet 253.700,- Euro und wurde im Stadtsenat abgesegnet!

Neu ist die Sperre am Treppelweg ab 8:30 Uhr, dort darf man das Gelände nur auf Basis der 3G-Regel und nach Registrierung queren. Somit bekommt der Urfahrmarkt zu den 3 offiziellen Eingängen noch 2 dazu!

Das Covid-Konzept spaltet übrigens die Linzer Politik. Markus Hein (FPÖ) ist über die “Stigmatisierung” von Ungeimpften durch unterschiedliche Zutrittsbänder entrüstet!

Ich lehne eine Stigmatisierung von ungeimpften Menschen entschieden ab. Deshalb haben wir Freiheitliche im heutigen Stadtsenat gegen das von ÖVP-Vizebürgermeister Baier vorgelegte Urfix-Corona-Konzept gestimmt. Während andere von einer weit sichtbaren Kennzeichnung und Stigmatisierung von Ungeimpften abrücken, stimmten SPÖ und ÖVP heute dafür.

Markus Hein

Ich wünsche mir, dass der Urfahranermarkt wieder stattfinden kann und finde es gut, wenn es dafür ein umfangreiches ein COVID 19 -Konzept gibt. Den Donauradweg während des Jahrmarktes zu sperren, ist aber inakzeptabel. Es würde ja auch niemand auf die Idee kommen, eine Hauptachse für den Autoverkehr acht Tage lang wegen einer Veranstaltung zu sperren. Hier braucht es eine bessere Lösung.

Eva Schobesberger

Schobesberger weiter: In der heutigen Stadtregierungssitzung wurde trotz fehlender Unterlagen die Umsetzung des Covid-Maßnahmenpaketes für den Urfahraner Jahrmarkt mit Gesamtkosten von 253.700,- beschlossen. Teil davon ist eben diese achttägige Sperre des Radweges.

Der Stadtsenat hat heute die Umsetzung eines Konzeptes mehrheitlich beschlossen, ohne dieses zu kennen. Wie während der Sitzung bekannt wurde ist besagtes Konzept 53 Seiten lange und wurde anscheinend an die Wirtschaftskammer übermittelt, den Mitgliedern des Stadtsenates liegt es bis dato, aber nicht vor. „So geht es einfach nicht. Die Umsetzung von etwas beschließen, das man nicht kennt, ist aus meiner Sicht verantwortungslos. Auch von der Radweg-Sperre wüssten wir nichts, wenn diese nicht zuvor medial publik geworden wäre. Der Stadtsenat hat somit heute mehrheitlich die Umsetzung von etwas beschlossen, das er nicht kennt. Das geht so nicht“, betont Schobesberger, die sich daher der Stimme enthalten hat.

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Die Linzer Corona-Ampel:
www.corona-ampel.at

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