Städtische Pilzberatung nur noch bis Ende Oktober

LINZ. Herbstzeit ist Schwammerlzeit.

Insgesamt 89 Beratungen wurden heuer bisher im städtischen Pilzberatungsservice durchgeführt. Infolge der Trockenheit im September und Oktober fiel der Andrang zur kostenlosen Speisepilzberatung im Neuen Rathaus vergleichsweise geringer aus. Dennoch wurden in den Wäldern rund um Linz Speisepilze wie etwa Parasole und Champignons gefunden. Begutachtet wurden neben den klassischen Herbstpilzen wie Stockschammerl, Hallimasch, Schopftintlinge, Porlinge und der sparrige Schüppling auch genießbare Steinpilze und verschiedene Röhrlingsarten.

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Die Speisepilzberatung im Geschäftsbereich Gesundheit und Sport, Lebensmittelaufsicht und Veterinärwesen, Hauptstraße 1-5, 1. Stock, Zimmer 1043, im Neuen Rathaus ist jeden Montag von 8 bis 9 Uhr geöffnet. Noch bis Ende Oktober steht das Gratis-Pilzberatungsservice zusätzlich auch an Donnerstagen von 8 bis 9 Uhr zu Verfügung. Es wird ersucht, zur Speisepilzberatung nur frische, ganze Fundstücke inklusive Stiel zur Bestimmung mitzubringen.

Mit dem Einsetzen von Bodenfrost sollte man übrigens nach Auffassung der Experten die Hände von den Schwammerln lassen. Der Grund: Minusgrade können bei ansonsten essbaren Pilzen zu Zersetzungsprozessen und toxischen Veränderungen führen. Die Folgen nach Pilzgenuss reichen dann von Verdauungsproblemen bis hin zu Vergiftungssymptomen.

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