Manhal: Zusätzlicher Geschäftsführerposten in der IKT Linz GmbH hinterlässt schiefe Optik und viele Fragen!


Dass beim städtischen Informatik-Dienstleister IKT mit dem ehemaligen FPÖ-Vizebürgermeister Markus Hein ein zusätzlicher Geschäftsführer installiert wird, sorgt für große Verwunderung und wirft einige Fragen auf. „Dass der neue Posten ohne Vorankündigung und derart kurzfristig geschaffen wurde, ist mehr als überraschend und verursacht eine schiefe Optik“, so GR Elisabeth Manhal, Klubobfrau der Linzer Volkspartei.

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Die Nachricht, dass Markus Hein einen neu geschaffenen Geschäftsführerposten bei der IKT übernehmen wird, kam vollkommen überraschend: In keinem politischen Gremium der Stadt gab es dazu vorab eine Information. Die Erweiterung der Geschäftsführung des Unternehmens erfuhren die Mitglieder des Stadtsenates und des Gemeinderates aus einer Presseaussendung von Bürgermeister Klaus Luger. „Es ist unklar, warum man bei der IKT einen zusätzlichen Geschäftsführer braucht und welche Aufgabenbereiche dieser überhaupt übernehmen soll, das ist alles sehr befremdlich“, fordert Manhal Aufklärung. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass der Gemeinderat im Juli 2021 die Übersiedlung der IKT beschlossen hat und diese Maßnahme mit verringertem Personal wegen der Heraustrennung der KUK und der Linz AG als Kooperationspartner begründet wurde. Dass angesichts dessen und gerade zum jetzigen Zeitpunkt ein zusätzlicher Geschäftsführer installiert wird, ist schwer nachvollziehbar.

„Die aktuelle Postenbesetzung zeigt einmal mehr, dass es bei der IKT an Transparenz mangelt, einen besonders schalen Beigeschmack hat die Sache, weil die IKT Linz im Gegensatz zu anderen Unternehmen der Unternehmensgruppe Linz über keinen Aufsichtsrat und damit keine Kontrollinstanz verfügt“, so Manhal.Das intransparente Vorgehen bei der Schaffung des neuen Geschäftsführerpostens schadet dem Ansehen der städtischen Informatiktochter und dem Ansehen der Stadt. „Wir erwarten uns eine schnelle Aufklärung der Vorgänge, um die schiefe Optik wieder gerade zu rücken. Wir brauchen aber auch Lösungen, um künftige Entscheidungen bei der IKT transparent zu gestalten“, so Manhal abschließend.

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