Raml: Klares Ja zur Weihnachtsbeleuchtung in der Landeshauptstadt

Obwohl es bis zur Adventszeit noch über 100 Tage sind, wird in vielen Städten bereits über die Abschaffung der Weihnachtsbeleuchtung zwecks Stromsparens debattiert. In Linz soll die Entscheidung offenbar Ende August fallen. Der Linzer FP-Obmann Stadtrat Dr. Michael Raml spricht sich klar für den Erhalt der Weihnachtsbeleuchtung aus: „Weihnachten ist ein Fest der Traditionen und da ist die festliche Beleuchtung nicht wegzudenken. Denken wir alleine an die strahlenden Kinderaugen in der Adventszeit. Die stimmungsvolle Beleuchtung der Innenstadt darf außerdem als Wirtschaftsmotor für Handel und Gastronomie nicht unterschätzt werden. Nicht umsonst hat die Stadt bislang jährlich über 300.000 Euro dafür ausgegeben. Eine ersatzlose Abschaffung kommt für mich nicht in Frage, ich bin aber für innovative Neuerungen offen. Unsere Weihnachtsbeleuchtung ist ohnehin schon in die Jahre gekommen, eine energiesparende Neuanschaffung wäre generell sinnvoll”, hält Raml fest.

Der Gesundheitsstadtrat verweist auch auf die sozialen Bedürfnisse nach über zwei Jahren Freiheitseinschränkungen: „Nachdem die Linzer Christkindlmärkte in den letzten beiden Jahren komplett gestrichen wurden, während in anderen Städten wie Wels, Salzburg und Wien die Märkte im Rahmen des Möglichen abgehalten wurden, sehnen sich die Linzer nach einem Weihnachten wie früher. Es geht aber niemand auf einen dunklen Christkindlmarkt, um einen aus Energiespargründen kalten Punsch zu trinken. Ich appelliere daher an den Bürgermeister und die Marktreferentin, die Linzer Weihnachtsbeleuchtung sicherzustellen.”

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