💸 Besucherrückgang im Ars Electronica Center: Zuzahlungen der Stadt steigen!


LINZ. Trotz vieler Schulklassen kamen rund 10.000 AEC-Gäste weniger als im Jahr davor!

Unter dem Titel “Ars Electronica zieht positive Bilanz 2025” gibt es nun aktuelle Zahlen aus dem leuchtenden Glasbau an der Donau. Für die steuerzahlende Bevölkerung ist die Bilanz aber nicht positiv, denn alleine aus dem Budget sind über 10 Millionen Zuzahlung zu berappen.

Auch negativ ist das Interesse bei den Gästen. Nur rund 160.000 Besucher kamen 2025 in das Ars Electronica Center. Ein Minus von rund 10.000 im Vergleich zu 2024. Unter den Besuchern im Vorjahr waren laut Aussendung 36.414 Schüler, also Kinder und Jugendliche die dort mit der Klasse einen Ausflug machten.

Die Ars Electronica Linz GmbH und Co KG erhält 2026 alleine aus dem städtischen Budget 9.335.000 Euro, weitere 900.000 Euro sollen in eine neue Leuchtfassade investiert werden. Im Jahr 2024 kam man übrigens noch mit rund einer Million Euro weniger aus.

In der Jahresbilanz findet man ansonsten vor allem viele Schmuckworte sowie eine Auflistung internationaler Projekte und jede Menge Eigenlob.

Zusammengefasst stellt sich jedenfalls die Frage warum man trotz dieser angeblichen Vorreiterrolle in der Welt, dieser Internationalität mit 63 Kundenprojekten sowie 16 laufenden EU-Projekten mit über 120 Partnern über 10 Millionen Steuergeld alleine aus der Linzer Stadtkasse braucht.

Einen konkreten Nutzen und echten Gegenwert für den Steuerzahler hier in Linz ergibt sich aus der Bilanz jedenfalls eher nicht.

Ein international erfolgreiches Unternehmen sollte dem Eigentümer, in diesem Fall den Linzern, einen Profit abwerfen, oder zumindest als “Nullsummenspiel” abgeschrieben werden können.

Das Wort “Sparen” kommt im Dokument “AEC_bilanzaussendung_2025.pdf” nicht vor.

Zur Erinnerung: Das Stadtbudget 2026 bringt den Linzern 68 Millionen Euro zusätzliche Schulden. Der gesamte Schuldenstand der Stadt klettert somit auf rund 1,055 Milliarden Euro und knackt die Milliardengrenze.

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