💦 Kaineder in Sorge: Ungewohnt niedrige Grundwasserstände in Oberösterreich


Landesrat Kaineder (Grüne): Für diese Jahreszeit ungewohnt niedrige Grundwasserstände in Oberösterreich

Aussendung des Landes Oö.

Vor allem südlich der Donau teils sehr niedrige Grundwasserstände

2025 fiel nur rund 85 Prozent des durchschnittlichen Jahresniederschlags. Das macht sich nun auch bei den zahlreichen Grundwassermessstellen des Hydrographischen Dienstes des Landes Oberösterreich bemerkbar. In den vergangenen Jahren wurden großteils durchschnittliche Niederschlagsmengen registriert, durch die höheren Lufttemperaturen kam es aber öfter zu Verdunstungen. Im Jahr 2025 sind eher die geringeren Niederschlagsmengen ausschlaggebend.

„Die Bedrohung durch die voranschreitende Klimakrise wird immer sichtbarer und die Folgen werden am Beispiel der Wasserversorgung für uns alle direkt spürbar. Durch den Klimawandel und den daraus resultierenden Dürrephasen hatten wir auch in den letzten Jahren oft sehr niedrige Grundwasserstände zu verzeichnen. Von den niedrigsten Werten sind wir derzeit an unseren Messstellen aber noch weit entfernt. Die Prognosen unserer Expertinnen und Experten gehen derzeit davon aus, dass sich die Grundwasserspeicher durch die Schneeschmelze und neue Niederschläge in nächster Zeit wieder füllen“, so Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder.

Speziell im Inn- und Hausruckviertel, wo das Defizit im Jahr 2025 örtlich mehr als ein Drittel der Jahressumme beträgt, machte die Trockenheit zeitweise Probleme. An der Wetterstation Ried im Innkreis fielen mit 640 mm nur 65 Prozent der normalen Jahresniederschlagssumme.

Für die aktuelle Jahreszeit sind die Grundwasserstände in Oberösterreich niedrig, absolut gesehen wurden allerdings schon niedrigere Werte erreicht. Betroffen von niedrigen Grundwasserständen sind aktuell vor allem das Inn- und Hausruckviertel, das Traunviertel sowie die Pyhrn-Priel-Region.

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