🕵️ Zwischenfrage: Mag man in Linz keine Fußgeher?
LINZ. Dieser Masterplan wirkt anscheinend nicht!
Am Donnerstag wurde die „Weichenstellung für die Mobilität von morgen“ des Verkehrsreferenten vorgestellt. Unter anderem wurde in der XXXL-Aussendung auch auf das wichtige Thema “Gehen” eingegangen.
Ein Vergleich am gestrigen Freitag zeigt aber, wenn die Linzer gehen, dann müssen sie sich – im Wortsinn – aufs Glatteis begeben.
Die von Amtsseite angesprochenen Bedürfnisse der älteren Generationen werden so wohl eher nicht befriedigt. Der Winterdienst war mit dem Wintereinbruch am Freitag vor einer Woche allerdings – wir berichteten umfassend – auch auf den Straßen mehr als dürftig.
„Weichenstellung für die Mobilität von morgen“
In Linz werden 25 Prozent aller Wege zu Fuß zurückgelegt. Mit einem eigenen Masterplan Gehen soll das Zu-Fuß-Gehen in der Stadt Linz weiter gefördert und die Lebensqualität insgesamt verbessert werden. Im Mai 2025 hat der Linzer Gemeinderat den Masterplan verabschiedet. Darin sind klare Ziele, ein Soll-Fußwegenetz sowie konkrete Umsetzungsmaßnahmen enthalten.
Die Bedürfnisse aller Generationen, vor allem aber jene der ganz jungen oder älteren Menschen, stehen dabei im Fokus. Konkrete Umsetzungsvorschläge und Leitprojekte im Masterplan zeigen auf, wo Potenziale zur Stärkung des Zu-Fuß-Gehens sind.
Hinweis: Die politische Zuständigkeit für den Winterdienst liegt in Linz im Ressort von Klimastadträtin Schobesberger (Grüne), der Masterplan Gehen wurde vom Verkehrsreferenten Hajart (ÖVP) promotet.
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