😳 Bauer versuchte Amtstierärztinnen mit Kabelbindern zu fesseln!


😳 Eskalation!
😳 Amtstierärztinnen wollten die Kastrationspflicht von Katzen kontrollieren. Der Bauer versuchte sie mit Kabelbindern zu fesseln!

Der Vorfall trug sich laut Aussendung bereits am Donnerstag zu. Konkret auf einem Bauernhof in der Gemeinde Bad Wimsbach-Neydharting, bei dem allerdings keine Nutztiere mehr gehalten werden.

Infos der Polizei:

Wegen des Verdachts der Körperverletzung wurde eine Polizeistreife am 12. Februar 2026 zur Mittagszeit zu einem landwirtschaftlichen Anwesen im Bezirk Wels-Land gerufen. Zwei Amtstierärztinnen seien dort verletzt worden. Diese teilten den Beamten mit, dass sie beim Hof eine Nachkontrolle über die Verhältnisse der Tierhaltung hätten durchführen sollen. Die 83-jährige Bewohnerin habe ihnen jedoch den Zutritt zu den Stallungen verweigert, was zu einer Diskussion der drei Frauen geführt habe. Der 52-jährige Sohn der Bewohnerin habe dann die beiden Veterinäre attackiert und versucht, diese mit Kabelbindern zu fesseln – um sie vom Grundstück verweisen zu können, wie er den Polizisten gegenüber angab. Den beiden Tierärztinnen gelang es schließlich aus dem Innenhof zu flüchten. Beide erlitten leichte Verletzungen. Der 52-Jährige wird wegen des Verdachts der schweren Körperverletzung und des Widerstands gegen die Staatsgewalt bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.

LH Stelzer dazu:

Gewalt gegen Helferinnen und Helfer ist in jeder Form zu verurteilen

Zu dem eskalierten Vorfall im Zuge einer Kontrolle in Bad Wimsbach-Neydharting, bei dem zwei Tierärztinnen bedroht und verletzt wurden, stellt Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer klar: „Angriffe auf Menschen, die ihre Arbeit im öffentlichen Interesse und zum Schutz anderer leisten, sind absolut inakzeptabel und zu verurteilen. Das gilt für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landes genauso wie für Pflegekräfte, Feuerwehrleute, Sanitäterinnen und Sanitäter oder Polizistinnen und Polizisten bei ihren Einsätzen.“

Stelzer verweist darauf, dass es auch in Oberösterreich in den vergangenen Jahren wiederholt zu medial bekannt gewordenen Vorfällen gekommen ist, bei denen Einsatz- und Hilfskräfte mit Aggression, Beschimpfungen oder Gewalt konfrontiert waren. „Diesen Entwicklungen müssen wir uns mit aller Kraft entgegenstellen. Wer hilft, schützt oder Verantwortung übernimmt, verdient Respekt und Unterstützung.“ Und er ergänzt: „Unsere Gesellschaft funktioniert nur, wenn wir zusammenstehen und einander mit Achtung begegnen.“

Landeshauptmann Thomas Stelzer bedankt sich bei allen Helferinnen und Helfern: „Ihr Einsatz ist unverzichtbar für Oberösterreich. Sie leisten tagtäglich einen wesentlichen Beitrag dazu, dass wir in unserem Bundesland eine so hohe Lebensqualität haben. Dafür sage ich ein herzliches Dankeschön für Ihren Einsatz.“

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