✅ Jetzt fix: Städtisches (nicht öffentliches) Parkhaus beim Radhighway bekommt 12 versetzte Halbstöcke!


LINZ. Neue Parkgarage wird neben Radhighway gebaut.

Eigentlich baute die Stadt Linz ja einen Radhighway – 7-stellige Kosten – um weniger Autoverkehr in der City zu haben.

Doch weil selbst im “Erfolgsprojekt” Tabakfabrik anscheinend zahlreiche Autofahrer arbeiten, wird aus dem Plan vom Rückgang des Autoverkehrs nun nichts.

An der Ecke Lederergasse / Petzoldstraße wird direkt neben dem roten Edelradweg ein Parkhaus errichtet.

Der Gemeinderat hat sogar einen Gesellschafterzuschuss der Stadt Linz in der Höhe von 1,6 Millionen Euro dafür beschlossen. Obwohl das Parkhaus nicht öffentlich sein wird. Denn parken sollen dort nur Mieter der Tschickbude.

Der Protest der Rathausopposition gegen das Projekt blieb – wie so oft – ohne jede Wirkung.

“Fünf Etagen hoch” angekündigt wird es nun übrigens ein Parkhaus mit 12 versetzten Halbstöcken.

Der Radhighway Lederergasse wird derweilen befahrbar. Aufgefallen ist, es gab keine Eröffnung, kein Pressefoto mit der Politik und auch keinen sonst überall obligaten “Bandlschnitt”!

Das angebliche Vorzeigeprojekt rund um die ehemalige Zigarettenfabrik ist für den Steuerzahler übrigens eine extrem teure Angelegenheit. Seit 2009 wurden und werden große Summen investiert.

Hier ein kleiner Auszug aus öffentlich bekannten Kosten für die Tabakfabrik:

2009 Ankauf der Fabrik: 20,4 Millionen Euro
2016 – 2022 Gesamtsanierung: 72 Millionen Euro
2021 Investitionsprogramm: 13 Millionen Euro
2022 Investitionsprogramm: 4,8 Millionen Euro
2023 Investitionsprogramm: 1,9 Millionen Euro
2024 Investitionsprogramm: 5 Millionen Euro

Derzeit sind nun weitere 4,7 Millionen Euro für die zwei Parkplatzprojekte geplant (12-Etagen-Garage, Freiparkplatz bei der Eishalle) geplant

Und für rund 500.000 Euro soll eine Neugestaltung des Innenhofs der Tabakfabrik erfolgen.

… macht dann insgesamt rund 122,3 Millionen Euro.

Wann und wie – oder ob überhaupt jemals – diese Investition in der Stadtkasse signifikante Einnahmen zur Folge haben wird ist derzeit nicht bekannt. Bis dato wirkt das Projekt eher wie ein Fass ohne Boden. Ob die Stadt überhaupt jemals die Gewinnschwelle erreicht (oder erreichen will) ist jedenfalls derzeit öffentlich nicht bekannt.

In Aussendungen wird lediglich von immer neuen Investitionen und Zuzahlungen berichtet.

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