🦟 Stadt informiert: Tigermücke in Linz weiter genau unter Beobachtung
Aussendung der Stadt Linz.
Gesundheitsstadtrat Michael Raml: „Wir nehmen das ernst, weil eine Mückenplage lästig und gesundheitsgefährdend werden kann“
Die Stadt Linz monitort die Ausbreitung der Asiatischen Tigermücke weiterhin sehr genau. Im Vorjahr wurde an fünf verschiedenen Standorten im Stadtgebiet gezielt nach exotischen Stechmücken gesucht. Dafür kamen spezielle Fallen zum Einsatz, in denen die Tiere ihre Eier ablegten. Die Auswertung aus dem Jahr 2025 zeigt: In Linz wurden am Standort Bindermichl-Keferfeld in 36,4 Prozent der Proben Eier der Asiatischen Tigermücke gefunden, deutlich geringer war die Belastung an den anderen Standorten in Linz.
Auch im laufenden Jahr setzt die Stadt Linz das bewährte Monitoring in Kooperation mit der AGES fort. Die regelmäßige Datenerhebung bildet die Grundlage für weitere Schritte. Auf Basis belastbarer Ergebnisse können zuständige Stellen rasch und gezielt reagieren.
„Wir nehmen die Entwicklung sehr ernst, weil eine Mückenplage wirklich lästig und sogar gesundheitsgefährdend werden kann. Deshalb setzen wir auf ein konsequentes Monitoring und klare Information statt auf Spekulationen. Entscheidend ist, frühzeitig faktenbasiert zu handeln“, betont Gesundheitsstadtrat Dr. Michael Raml.
Ein zusätzlicher Schwerpunkt liegt 2026 auf verstärkter Information. Geplant sind ein magistratsinterner Workshop zur Abstimmung aller beteiligten Bereiche sowie eine Informationsveranstaltung mit Fachexpertinnen und Fachexperten. Weiters informiert das städtische Gesundheitsressort die Bevölkerung umfassend über Maßnahmen zur Vermeidung von Brutstätten im privaten Umfeld durch gezielte Kommunikation und klärt damit über einfache Schritte zur Vorbeugung im eigenen Umfeld auf.
Für Akutfälle steht das bereits im Vorjahr vorsorglich angekaufte biologische Larvizid BTI bereit. Für Monitoring und Ankauf des Mittels wendete die Stadt Linz im vergangenen Jahr rund 13.000 Euro auf. Diese Kosten trägt die Stadt vollständig selbst. Raml verweist zudem auf die Bedeutung einer engen Abstimmung mit dem Land Oberösterreich: „Die Ausbreitung invasiver Arten ist keine Frage von Stadtgrenzen. Wir brauchen eine abgestimmte Vorgehensweise, um wirksam vorzubeugen.“
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