🗞️ Kirchenzeitung der Diözese Linz: Michael Münzner übernimmt Herausgeberschaft von Wilhelm Vieböck
Aussendung Diözese Linz
Seit dem 1. Jänner 2026 hat die Kirchenzeitung der Diözese Linz einen neuen Herausgeber: Auf Dompropst Wilhelm Vieböck folgte Bereichsleiter Michael Münzner.
Der gebürtige Wiener Münzner ist Priester, Mitglied des Linzer Domkapitels und Leiter des Bereichs „Verkündigung & Kommunikation“ der Diözesanen Dienste. Zuvor war er unter anderem diözesaner Jugendseelsorger und Regens des Linzer Priesterseminars. Als Bereichsleiter war Münzner bereits seit einiger Zeit mit den wirtschaftlichen Agenden der Kirchenzeitung befasst, nun übernimmt er als Herausgeber auch die Vertretung der Diözese Linz als Medieninhaber gegenüber der Redaktion.
Wilhelm Vieböck, der aus Helfenberg stammende frühere Direktor des Pastoralamts der Diözese Linz, hatte das Amt des Herausgebers seit September 1998 mehr als 27 Jahre lang inne. Er war nach seinem Onkel Franz Vieböck, Prälat Josef Wiener und Dompfarrer Johann Bergsmann der erst vierte Herausgeber in der 80-jährigen Geschichte der diözesanen Wochenzeitung. Vieböck arbeitete in der Amtszeit von drei Diözesanbischöfen unter anderem mit zwei Chefredakteuren und vier Geschäftsführern in der Kirchenzeitung zusammen. Der Kooperation der Kirchenzeitungen der Diözesen Eisenstadt, Feldkirch, Innsbruck und Linz stand er bis zum Herbst 2025 als Herausgebersprecher vor.
Im Interview mit der Kirchenzeitung bezeichnete Wilhelm Vieböck unter anderem die Verleihungen des früheren Solidaritätspreises der Kirchenzeitung als Höhepunkte in seiner Zeit als Herausgeber. „Dem Team der Kirchenzeitung wünsche ich, dass das gute Betriebsklima erhalten bleibt.“ Für die Leserinnen und Leser möge die Berichterstattung inspirierend sein und sie „auch ein bisschen stolz machen, in einer Diözese zu leben und zu arbeiten, wo sich so viel tut“, sagte Vieböck.
Michael Münzner nannte die Kirchenzeitung in einem ersten Gruß an die Leserinnen und Leser ein Medium, das einen Beitrag dazu leiste, das „Wir“ in der Diözese sichtbar zu machen. „Gerade in Zeiten, da wir der Synodalität in der Kirche größere Bedeutung verleihen, passt das Selbstbild der Kirchenzeitung als ‚Runder Tisch‘. Es dürfen verschiedene Ansichten Platz haben und es ist wichtig, den jeweils anderen mit seinen Anliegen zu hören“, betonte Münzner. In Bezug auf die Erscheinungsform unterstrich er den eingeschlagenen Weg, die Kirchenzeitung doppelgleisig sowohl als Printmedium als auch in digitaler Form anzubieten.
Die Kirchenzeitung hat eine verbreitete Auflage von 23.549 Exemplaren (laut ÖAK 1.Hj 2025). Die Untersuchung der Leserreichweite CawiPrint ergab 2024 eine Zahl von 58.000 Leser:innen pro Ausgabe.
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