💸 Botanischer Garten: 7 Millionen Euro für “Eingangsbauwerk” und neue Glashäuser!
LINZ. Sehr viel Steuergeld für Prestigeprojekt.
Trotz einer Milliarde Schulden geht in Linz das Geldausgeben munter weiter. Nun wird der Botanische Garten groß umgebaut. Für 7 Millionen Euro wird der Eingang neu gebaut. Auch neue Glashäuser und ein Umbau des bestehenden Haupthauses sind vorgesehen.
Obwohl nur etwas über 100.000 Menschen im Jahr das Gelände besuchen, das Interesse also sehr überschaubar ist. Die Sache wirkt wie ein typisches Prestigeprojekt in Zeiten des Vorwahlkampfes.
Kritik kommt nun von der FPÖ. Diese hat zwar 2019 eine Umgestaltung vom Eingang gefordert, sieht den Umfang der Investitionen in Zeiten des Spardrucks nun aber eher sehr kritisch.
Die FPÖ sieht in einer Aussendung “ein weiteres rot-grünes Luxusprojekt”:
Die heute präsentierte Umgestaltung des Botanischen Gartens stößt bei den Linzer Freiheitlichen auf scharfe Kritik. „Wie bereits im Budgetgemeinderat klar kommuniziert, sehen wir die Umgestaltung des Botanischen Gartens oder auch des Linzer Hauptplatzes als derzeit nicht notwendige rot-grüne Luxusprojekte. Statt das marode städtische Budget endlich zu sanieren, wird von der rot-grünen Mehrheit weiterhin Steuergeld zum Fenster hinausgeworfen“, kritisiert der freiheitliche Finanzsprecher Željko Malešević den fehlenden Weitblick der ressortverantwortlichen Referenten Eva Schobesberger (SPÖ), Merima Zukan (SPÖ) sowie des Finanzreferenten Thomas Gegenhuber (SPÖ).
Während die meisten Linzer angesichts der äußerst schwierigen wirtschaftlichen Lage den Gürtel enger schnallen müssen, benehmen sich manche Parteien in Linz wie ein abgehobener Milliardär, der jede Bodenhaftung verloren hat: „Einerseits wird das Linzer Schulstartpaket mit dem Argument gestrichen, es sei kein Geld vorhanden, andererseits werden gleichzeitig Millionenbeträge für Luxusprojekte wie ein neues Glashaus im Botanischen Garten ausgegeben. Das ist rational nicht zu erklären.“
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