😲 Noch schlechter als Linz? Ja das geht: Nur 3,3% Eigendeckungsgrad bei der Kultur GmbH des Landes Oö.


LINZ. Initiativprüfung der “Kulturstrategie des Landes und deren Umsetzung” zeigt dramatische Zahlen.

96,7% des Budgets der Kultur GmbH des Landes trägt laut Bericht des Landesrechnungshofes das Land Oberösterreich, also der Steuerzahler, selbst. Nur 3,3% Eigendeckungsgrad stehen zu Buche. 4,3% wenn man andere öffentliche Gelder einrechnet. Rund 25,4 Millionen Euro an Steuermitteln gingen im Prüfjahr an die Institution.

Das ist ein wirklich schlechter Wert. Denn sogar die umstrittenen Linzer Museen (Lentos & Nordico) schaffen hier deutlich bessere Zahlen.

In Linz kommt die städtische Linz AG für eine Spende von 4 Millionen Euro auf. Weitere 0,9 Millionen Euro zum Museumsbudget kommen direkt aus der klammen Stadtkasse. Insgesamt zahlt also die Stadt Linz und ihr eigener Stadtbetrieb 84,48% des Gesamtbudgets von 5,8 Millionen Euro.

Ein seltener “Sieg” der Stadt über das Land. Oder anders gesagt: Das Land Oberösterreich wirtschaftet im Kulturbereich noch schlechter als die Stadt.

Die mantraartig vorgetragenen Parolen vom Kulturland helfen nun wenig. Angesichts der Finanzlage wird es ohne Sparstift wohl nicht gehen.

Essen kann der Steuerzahler das Kulturland Oberösterreich ja bekanntlich nicht.

Sollten die blumigen Sonntagsreden aber auch auf Papier vorhanden sein, so könnte man vielleicht den Kachelofen damit anheizen …

Hier der komplette Prüfbericht: Kulturstrategie des Landes und deren Umsetzung (extern / PDF)

Detail am Rande: Auch bei der Parkraumbewirtschaftung gibt es kleinere Troubles.

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