🏆 Muhammad ist auch im Jahr 2025 wieder auf Platz eins der beliebtesten Bubennamen.


LINZ. Laut Bürgermeister soll die Namensliste aber “nicht politisch aufgeladen werden”!

Die Stadt Linz hat ihre aktuelle Vornamensstatistik auf Basis der Linzer Hauptwohnsitzbevölkerung zum Stichtag 1. Jänner 2026 ausgewertet.

Bei der etymologischen Zusammenfassung der Vornamen, basierend auf der früheren Zuordnungsliste von Statistik Austria, liegt der Name Muhammad (inklusive verschiedener Schreibweisen wie Mohammed u. a.) auch im Jahr 2025 wieder auf Platz eins der beliebtesten Bubennamen.

Nun stellt die Stadt aber um. Angeblich wegen Wartungsdetails der Liste. “Ab diesem Jahr veröffentlicht die Stadt Linz die Vornamensstatistik ausschließlich in der jeweiligen Originalschreibweise.” wurde dazu verlautbart. Auf eine etymologische Zuordnung wird künftig also verzichtet.

Namen die in vielen verschiedenen Schreibweisen – etwa nur ein Buchstabe Unterschied – gebräuchlich sind, verschwinden so also auf den hinteren Plätzen.

Eine “Zuordnung der stetig wachsenden Zahl an Vornamen zu ihrer sprachlichen Herkunft ist langfristig nicht wartbar” wird dazu angemerkt. In dieser “praktischeren” Liste haben übrigens Laura und Noha gewonnen.

Was nun zahlreiche Menschen verwundern wird. Denn auch in der Innovationshauptstadt sollte KI kein Fremdwort mehr sein. Und immerhin hat die Stadt ja tausende Mitarbeiter. Insgesamt 3.487,812 Vollzeitäquivalente stehen alleine im “Dienstposten- und Stellenplan 2026” vom Magistrat der Landeshauptstadt Linz.

Kritik kommt bereits von der FPÖ. Stadtrat Raml sieht die Folge einer Migrationspolitik „ohne Maß und Ziel”, für die insbesondere die SPÖ Verantwortung trägt. „Der Anteil österreichischer Staatsbürger in Linz ist seit 2002 von 88 % auf nur mehr 70 % im Jahr 2025 gesunken. Gleichzeitig hat sich der Ausländeranteil beinahe verdreifacht – von 12 % auf über 30 %. Die SPÖ-Migrationspolitik macht die Linzer fremd in der eigenen Stadt.”

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