🤔 Nanu? Ist das der ‚Vorsprung‘, den er meint?
LINZ. Für Kinder bald verboten, doch auch für Erwachsene mit gewissen Fallstricken verbunden!
Derzeit kurbelt die Regierung gegen Social Media, die Nutzung ab 13 Jahren soll mit einem Verbot belegt werden. Erst ab dem Alter von 14 soll man in Zukunft Instagram, TikTok und Co nutzen dürfen.
Der ÖVP-Kanzler will zusätzlich auch noch eine Klarnamenpflicht. Die Zeichen stehen also eher nicht auf Redefreiheit und Fortschritt.
Die Absicht, Österreicher „zur Offenlegung ihrer Identität im Netz zu zwingen, ist ein Angriff auf die Meinungsfreiheit und die Privatsphäre“, kritisierte dazu bereits die Grundrechtsorganisation epicenter works.
Ein aktueller Blick auf Instagram zeigt aber die Fallstricke der Nutzung. Vor allem für Erwachsene.
So präsentierte dort gestern Landeshauptmann Thomas Stelzer als – einer der ersten Promis – nach dem Neustart ein Retro-Eis in einem Video. Den Beitrag darf man sich derzeit übrigens noch ab 13 Jahren ansehen.
Leider ohne jede Kennzeichung! War es Werbung? Ist es nur eine unbezahlte Namensnennung? Will er nach der nächsten Wahl Food-Influencer werden? Gut möglich! Immerhin tauschte er wenige Beiträge zuvor – leicht gestellt wirkend – ein Kochbuch mit einem Wirtesohn.
Der Account des Landeshauptmanns verweist übrigens auf das Landhaus als Adresse, also das Regierungsbüro am Landhausplatz 1.
Die “Vorsprung” Parteievents – samt Influencer-Gäste – sind aber Dauerthema und haben sogar ein eigenes “Highlight” bekommen. Die Landespartei werkt allerdings eigentlich von der Donaulände aus.
Auch unterjährig sieht man immer öfter “Collabs” mit Marken, die in der Form der Ausspielung vielleicht eine gewisse Grauzone schon verlassen haben könnten. Selbst für Politiker, die Regeln machen und sich immer neue ausdenken, gelten aber die bereits zu Hauf bestehenden Regeln und Kennzeichnungspflichten.
Auf Bundesebene gibt es derzeit vom Profil übrigens einen interessanten Artikel: Social-Media-Auftritte der Staatssekretäre dürften unzulässige Parteispenden sein.
Bevor man sich immer neue Verbote und Klarnamenpflicht zum Ziel setzt, sollte man vielleicht an den Basics arbeiten. Stichwort: Vorbildwirkung!
Wer Stelzer online besuchen will, das ist sein Instagram.
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