💸 ÖVP, FPÖ und SPÖ stimmen für 36 Millionen Euro für Linz-Frankfurt!
LINZ. Der Landtag beschließt Millionen-Spritze – An die 100 Millionen könnte der Flughafen insgesamt benötigen.
Nach dem Aus der AUA-Verbindung übernimmt – wir berichteten – die dänische Fluggesellschaft DAT ab Ende März die Strecke Linz–Frankfurt. Der Oberösterreichische Landtag sicherte heute dem Vorhaben eine massive Anschubfinanzierung zu. Bis zu 36 Millionen Euro. Die scharfe Kritik von Grünen, NEOS und der MFG an der Entscheidung verhallte ohne Wirkung.
Ganz allgemein wird die Wirtschaftlichkeit des Flughafens stark in Zweifel gezogen. Die Passagierzahlen sind seit 2008 von 800.000 auf rund 260.000 eingebrochen. Die schnelle Zugverbindung auf der Weststrecke zum Wiener Flughafen mache die Flugverbindung für viele Reisende obsolet, so viele Kritiker.
Ein Prüfbericht des Landesrechnungshofs warnte bereits vor weiteren Finanzierungslücken von bis zu 45 Millionen Euro bis 2035. Die Behebung von Umweltschäden, die aktuelle Anschubfinanzierung und eine anstehende Sanierung der Piste noch nicht eingerechnet.
Somit könnten an die 100 Millionen Euro Steuergeld für den Flughafen benötigt werden.
Unterdessen zeichnet sich auch eine Änderung in der Eigentümerstruktur ab. Das Land Oberösterreich prüft derzeit die Übernahme der Anteile der Stadt Linz, um Alleineigentümer zu werden. Auch private Investoren haben bereits Interesse signalisiert. Eine Entscheidung über den möglichen Verkauf soll bis zum Sommer fallen.
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