😮 Bautafel für 980.000 Euro Baustelle da: Rampe wird rund 1m breiter!


LINZ. Das wird aber ein teurer Meter!

Wird es das nächste gescheiterte Linzer Radwegprojekt?

Vor dem AEC steht jetzt die Bautafel (ohne Angabe der Kosten) zur Verbreiterung der Radrampe. Diese soll statt 2,50 Meter zukünftig “rund 3,50 Meter” breit sein. Das Projekt war auch bereits Thema in Gemeinderat. Denn die Kosten haben sich von 800.000 Euro auf 980.000 Euro erhöht.

Für Fußgänger sind kombinierte Rad- und Fußwege – entgegen der Meinung von Politikern – übrigens kein Highlight. Vor allem nicht wenn rücksichtslose Radfahrer mit Schwung Rampen befahren.

Blickt man allerdings aus dem Dienstwagen über die Schulter des Fahrers auf den Verkehr in Linz, so könnte es natürlich zu gewissen Beobachtungsdefiziten kommen.

Die Baustelle ist von “Mitte April” bis “Ende Juli” ausgeschrieben. Die Gäste vom Urfahrmarkt müssen also einen Umweg einplanen.

Allgemein sind Rampen für Radwege derzeit in Linz total modern.

Bei der Westbrücke wurde kürzlich eine Rampe für 350.000 errichtet.

Auf der Linzer Seite der Nibelungenbrücke wurde bereits 2024 eine neue Rampe versprochen. Das Budgetvolumen beträgt rund drei Millionen Euro, zumindest war dies noch in der 25. Gemeinderatsitzung am 7.11.2024 der letzte Stand. Dort sollen Radfahrer zukünftig direkt neben den Schiffen auf die Brücke fahren können. Dies trotz vorhandenem Radweg entlang der Brückenauffahrt.

Auch extrem hohe Kosten verursachte der sogenannte “Radhighway” in der Lederergasse. Dort staunt man derzeit ja nicht nur über zugehängte Ampeln, auch die Auslastung wirkt eher überschaubar. Die Gesamtkosten dort gehen auch in die Millionen.

Das sagte die Tagesordnung vom Gemeinderat:

In Entsprechung des Grundsatzbeschlusses des Gemeinderates vom 13. März 2025 wird nunmehr nach Durchführung des nach dem Bundesvergabegesetzes 2018 vorgesehenen Nicht Offenen Verfahrens die Vergabe der Stahlbauleistung (Verbreiterung der bestehenden Ars Electronica Center-Rampe auf dem vorhandenen Tragwerk von 2,50 auf rund 3,50 Meter) dem Gemeinderat zur Beschlussfassung vorgelegt. Weiters soll eine Erhöhung des vom Gemeinderat am 13. März 2025 für die Verbreiterung der Ars Electronica Center-Rampe genehmigten Gesamtkostenrahmens in der Höhe von 800.000 Euro inklusive Umsatzsteuer zuzüglich Indexsteigerung um 180.000 Euro auf insgesamt 980.000 Euro inklusive Umsatzsteuer zuzüglich Indexsteigerung genehmigt werden.

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