Donaupark: Fahrverbot wird ignoriert!

LINZ. Keine Besserung im Donaupark.

OVERTOURISM. Seit 2019 gilt im Donaupark ein Fahrverbot. Das durch den Gemeinderat beschlossene Fahrverbot für Busse und LKW vom Lentos zum Brucknerhaus wird aber leider – wie aktuelle Bilder zeigen – immer noch sehr konsequent ignoriert.

Der angeblich hohe Nutzen touristischer Anlandungen für Linz erscheint auch immer noch fraglich. Nach dem Umsteigen der Gäste in die – in diesem Fall deutschen – Busse legen die Schiffe teilweise sofort wieder ab. Für oft in den Raum gestellte „Shoppingtage“ in Linz dürften die Touristen also nur sehr schwer Zeit finden. Die vermeintlichen Linz-Besucher befinden sich zur Einkaufszeit auf Ausflug oder am bereits abgefahrenen Schiff.

Auch PKW, Transporter und LKW fahren trotz Fahrverbot weiterhin direkt zu den Schiffen.

Der Donaupark dient in erster Linie der Erholung der Linzerinnen und Linzer. Hier dürfen nicht die wirtschaftlichen Interessen Weniger, auf Kosten der Erholungssuchenden, im Vordergrund stehen

Bürgermeister Klaus Luger und Vizebürgermeister Markus Hein, 19.12.2019

Durch die Corona-Krise sanken im Juli 2020 die Nächtigungen in Linz gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres um 50,4%. Ortsansässigen Betrieben dürfte in erster Linie eine Gästeschicht helfen, die wirklich an Linz interessiert ist, im Hotel nächtigt und vor Ort bleibt.

Warum die Stadt Linz ein jahrelang andauerndes Chaos im Donaupark nicht in den Griff bekommt, ist weiterhin ein Rätsel!

Links:
Schiffe tanken immer noch ohne Erlaubnis!
Linz: Overtourism Season 2020
Luger/Hein: Busfahrverbot im Donaupark gilt ab sofort

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