Langer: Öffi-Verkehr darf nicht ausgebremst werden!

Der Stau an der Donaulände ist beinahe täglicher Bestandteil der Verkehrsnachrichten. Einem Medienbericht zufolge prüft die Stadt Maßnahmen, wie die Situation entschärft werden kann. „Der einzige Weg, damit der Stau der Vergangenheit angehört, ist der Ausbau des öffentlichen Verkehrs. Wir unterstützen die BetriebsrätInnen der umliegenden Unternehmen in ihrem Ansinnen, dass es hier eine Lösung braucht. Die nun überlegten Maßnahmen der Stadt dürfen aber nicht dazu führen, dass der öffentliche Verkehr ausgebremst und verzögert wird“, gibt Helge Langer, Klubobmann der Grünen Linz zu bedenken.

Seit vielen Jahren zählt die Donaulände vor allem in den Nachmittagsstunden zu den Linzer Stau-Hotspots. „Dass dieses Problem nun angegangen werden soll, ist grundsätzlich begrüßenswert. Dass der öffentliche Verkehr zügig vorankommt, muss bei den Lösungsvorschlägen aber im Vordergrund stehen. Schließlich sind die Öffis das effektivste Mittel gegen den Stau“, macht Langer deutlich. Konkret diskutiert wird derzeit über eine Verlegung der Bushaltestelle beim Lentos. Wenn dies tatsächlich passieren, sollte am neuen Standort aber keine Haltestellenbucht geschaffen werden, in der die Busse halten. „Dadurch entstehen oft unnötige Wartzeiten für Busse, ehe sie sich wieder in den Verkehr einfädeln können“, so Langer.

Generell kommt aus Grüner Sicht keine Beschleunigung des Individualverkehrs auf Kosten der öffentlichen Verkehrsmittel in Frage. „Die Vergangenheit hat immer wieder gezeigt, dass der Ausbau von Straßen für Pkws nur noch mehr Verkehr anlockt und keine taugliche Maßnahme ist, um das Stauproblem in den Griff zu bekommen. Je schneller der öffentliche Verkehr vorankommt, desto mehr Menschen steigen um und desto eher ist der Stau an der Donaulände beseitigt“, betont der Grüne Klubobmann abschließend.

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