Nach Wien hat nun auch Linz die ersten Regenbogen-Zebrastreifen

Mehr Sichtbarkeit für die LGBTQ+ Community in Linz: Die von den Grünen im Juli im Gemeinderat erfolgreich beantragten Regenbogen-Zebrastreifen sind nun Teil des Linzer Stadtgebietes. So leuchten seit kurzem zwei Schutzwege bei der Herz-Jesu-Kirche an der Wiener Straße in den Farben des Regenbogens. „Ich freue mich, dass die Stadt damit ein starkes und klar sichtbares Zeichen für mehr Gleichberechtigung und Diversität setzt“, betont Sophia Hochedlinger, Gemeinderätin der Grünen Linz.

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Während in Wien schon längere Zeit Regenbogen-Zebrastreifen im Stadtbild zu sehen sind, ist es seit wenigen Tagen nun auch in Linz so weit. „Nach wie vor sind täglich Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder ihrer sexuellen Identität Diskriminierungen ausgesetzt. Damit solche Anfeindungen künftig endgültig der Geschichte angehören, müssen die Anliegen und Bedürfnisse der LGBTQ+ Community in der Öffentlichkeit mehr Platz und Sichtbarkeit bekommen. Die Regenbogen-Zebrastreifen sind, genau wie die Regenbogenbänke, ein wichtiges Signal dafür“, führt Hochedlinger aus.

Dass bunte Schutzwege nicht nur in der Bundeshauptstadt sondern auch in unserer Stadt Realität sind, ist unserem Gemeinderatsantrag zu verdanken, dem neben den Grünen auch SPÖ, NEOS und KPÖ zugestimmt hatten und dadurch eine Umsetzung ermöglicht haben. „Natürlich hätten wir uns gefreut, wenn die Regenbogen-Zebrastreifen an einem zentraleren Ort aufgemalt worden wären. Mit der Kreuzung bei der Herz-Jesu-Kirche ist aber eine Stelle gefunden worden, die von vielen Menschen frequentiert wird und wo auch eine Straßenbahnhaltestelle sowie eine Schule in unmittelbarer Nähe sind“, hält Hochedlinger abschließend fest.

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