Walcher: Kontrollausschuss zu Ungereimtheiten bei der Design Center Betriebsgesellschaft

Viele offene Fragen zur Struktur und Führung des Linzer Design Centers

„Jeder der den Bericht zur Initiativprüfung des Design Centers aufmerksam gelesen hat, kann nur hoffen, dass sich hier viel Grundlegendes ändern wird. Die Liste der Auffälligkeiten bis hin zu echten Verfehlungen ist lange und keineswegs alltäglich. Trotzdem versucht der Beirat offenbar Probleme zu kaschieren bzw. zu sanieren. Wir Freiheitliche glauben nicht, dass es im Interesse der Linzer Bürger ist, so weiter zu wurschteln wie bisher. Nicht angesichts der Schwere der festgestellten Verfehlungen im Management des Design Centers“, so die freiheitlichen Gemeinderäte und Mitglieder des Kontrollausschusses Wolfgang Grabmayr und Susanne Walcher.

Das Linzer Kontrollamt hatte in seinem jüngsten Bericht teilweise eklatante Verfehlungen und Misswirtschaft im Management des Design Center Betriebsgesellschaft festgestellt. Daher wird sich der Kontrollausschuss der Stadt Linz heute speziell mit den erkannten Problemen auseinandersetzen.

„Das Kontrollamt stellte fest, dass die Stadt Linz alle Verluste deckt, während gleichzeitig der Geschäftsführer, Mitarbeiter und sogar deren Lebensgefährten, Vorteile lukrieren. Man könnte meinen, dass hier die gleichen Schmähs wie in den bekannten rot-schwarzen Stiftungen andernorts angewandt wurden. Wir Freiheitliche glauben daher, dass tabulos über Änderungen in der Design Center Betriebsgesellschaft diskutiert werden muss. Unsere bevorzugte Zukunftsoption für die Design Center Betriebsgesellschaft liegt daher in der Verpachtung der Immobilie. Bei kluger Gestaltung könnte die Stadt ihre Interessen wahren, das Messen und Ausstellungsgeschäft für die übrige Wirtschaft in Linz halten und gleichzeitig einen chronischen Defizitposten im Budget bereinigen“, so Grabmayr und Walcher abschließend.

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