Langer: Anfrage soll mehr Klarheit über Mobilitätskonzept für neues LASK-Stadion bringen

Der Verkehr ist zurecht eine der Hauptsorgen der AnrainerInnen des geplanten neuen Stadions auf der Gugl. „Damit die umliegenden BewohnerInnen künftig nicht bei jedem LASK-Spiel unter einem Stau- und Parkchaos leiden müssen, ist eine Verkehrslösung mit einem funktionierenden Öffi-Shuttledienst nötig“, ist Helge Langer, Klubobmann der Grünen Linz, überzeugt. Zu erfahren war dazu bisher lediglich, dass auch künftig das Verkehrskonzept aus dem Jahr 2007 angewendet werden soll. „Diese Ankündigung alleine ist zu wenig. Es sind noch zentrale Punkte offen, die wir mit einer Gemeinderatsanfrage an Vizebürgermeister Hein klären wollen“, informiert Langer.

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Halten die Zeitpläne, dann erfolgt im Sommer 2022 der Anpfiff für das erste Match im neuen Gugl-Stadion. Spielt der LASK weiterhin so erfolgreich wie aktuell und ist die Corona-Pandemie dann im Griff, werden in der neuen Heimstätte sicherlich deutlich mehr ZuschauerInnen die Spiele verfolgen als das in den vergangenen Jahren der Fall gewesen ist. Das wird sich auch auf das Verkehrsgeschehen in Richtung Froschberg bzw. nach Spielende in das Stadtzentrum auswirken. „Bei aller Fußballbegeisterung muss der Schutz der AnrainerInnen vor Verkehr, Lärm und Abgasen auch an Spieltagen gewährleistet sein“, betont Langer.

Damit hier eine gute Lösung im Sinne der BewohnerInnen und ZuschauerInnen gefunden wird, haben LASK-Verantwortliche schon mehrmals anklingen lassen, bei der Umsetzung eines funktionierenden Mobilitätskonzeptes mitwirken zu wollen. Gennant worden ist dabei etwa eine Kooperation mit den Raiffeisen-Garagen im Stadtzentrum. So soll vermieden werden, dass sämtliche BesucherInnen, die mit dem Auto anreisen, mit dem Pkw auf den Froschberg fahren. „Wie hier der aktuelle Stand ist und ob es darüber schon Gespräche zwischen der Stadt und dem LASK gegeben hat, ist unklar und einer der Punkte, den wir mit unserer Anfrage klären wollen“, so der Grüne Klubobmann abschließend.

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