LASK schlägt den WAC auswärts mit 3:0

Der LASK schlägt den WAC auswärts mit 3:0 und kehrt damit eindrucksvoll auf die Siegerstraße zurück. Die Tore durch Andreas Gruber (2) und James Holland fielen allesamt im zweiten Durchgang.

Die Athletiker, bei denen der zuletzt gelbgesperrte Philipp Wiesinger in die Startelf zurückgekehrt war, gingen gleich in der Anfangsphase entschlossen und aggressiv zu Werke. Dementsprechend früh fanden die Schwarz-Weißen erste Torgelegenheiten vor. In der siebten Minute zirkelte Peter Michorl von der rechten Seite einen Eckball zur Mitte, wo WAC-Akteur Baumgartner das Spielgerät scharf machte und Richtung Tor lenkte, der Ball landete aber neben dem Kärntner Gehäuse.

Zwei Minuten später legte Andreas Gruber nach einer Flanke von Thomas Goiginger auf James Holland ab, der Schuss des Australiers von der Strafraumgrenze rauschte nur knapp rechts am Tor vorbei. Nach 26 Minuten nahm Gruber knapp außerhalb des Sechzehners selbst Maß, sein Versuch ging jedoch über den Wolfsberger Kasten. Die Athletiker blieben auch in der Folge die zwingendere Mannschaft. In der 31. Minute lief René Renner links bis auf die Grundlinie, um den Ball gefährlich ins Zentrum zu flanken, wo Reinhold Ranftl aus halbrechter Position abzog, Kofler konnte den Abschluss des Teamspielers aber abwehren.

Unmittelbar zu Beginn der zweiten Halbzeit produzierten die Kärntner ihren ersten Torschuss, Liendls Abschluss landete aber in den Armen von Alexander Schlager. Viel besser machte es in der 50. Minute auf der anderen Seite des Spielfelds Andreas Gruber. Nach einem weiten Pass von Gernot Trauner aus der eigenen Spielhälfte lief der optimal gestartete Steirer auf das Tor der Heimelf zu, ließ auf seinem Weg den herausgeeilten Kofler aussteigen, um von der linken Strafraumseite ins leere Tor abzuschließen und auf 0:1 zu stellen.

Exakt zur Stundenmarke machte der Linzer Angreifer den Doppelpack perfekt. Nach einem Einwurf von James Holland sprang das Spielgerät mehrmals auf, ehe es zu Johannes Eggestein gelangte, der prompt auf Andreas Gruber weiterspielte. Dieser fackelte nicht lange und zog ab, um Kofler halblinks aus kurzer Distanz zu überwinden. Nur zwei Minuten später hätten die Linzer beinahe den Deckel draufgemacht. Der kurz zuvor eingewechselte Husein Balic zog knapp außerhalb der Box ab, sein Abschluss landete nur hauchdünn über dem Wolfsberger Tor (62.).

In der 74. Minute schrammte der LASK knapp an einem Eigentor vorbei. Liendl brachte einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld in die Gefahrenzone, wo Andres Andrade den Ball auf das eigene Tor köpfte, Alexander Schlager drehte das Leder aber mit einem starken Reflex zur Ecke. Nach der daraus resultierenden Standardsituation köpfte Baumgartner aus kurzer Distanz rechts aufs Tor, erneut war der Linzer Torhüter mit einer herausragenden Parade zur Stelle.

In Minute 79 gelang der Thalhammer-Elf die Vorentscheidung. Nach einer Flanke von René Renner köpfte Husein Balic am langen Pfosten Richtung Mitte, wo der Ball nach einem Gestocher vor den Füßen von James Holland landete. Der Australier, der bereits in der Vorwoche gegen die WSG getroffen hatte, schweißte das Spielgerät ohne zu zögern in die linke Ecke. Nur sechs Minuten später versuchte es der Mittelfeldspieler erneut, dieses Mal rettete der rechte Pfosten für die Kärntner. Die letzte Chance im Spiel fand der eingewechselte Dominik Reiter vor. Nach einem Eckball von der linken Seite köpfte der 23-Jährige auf das Wolfsberger Tor, der aufmerksame Kofler war aber mit einem guten Reflex zur Stelle.

So spielte der LASK: Schlager – Wiesinger, Trauner, Andrade – Ranftl, Holland (88. Madsen), Michorl, Renner – Gruber (72. Reiter), Eggestein, Goiginger (57. Balic)

Tore: Gruber (50., 60.), Holland (79.)
Gelb: Ranftl (29.)

Heute haben wir einen sehr souveränen Auftritt hingelegt, das war wieder unser wahres Gesicht: Wir waren extrem mutig und haben unsere aktive und intensive Spielweise erfolgreich auf den Platz gebracht. Dadurch konnten wir den Gegner beherrschen. Auch in der Höhe war das ein verdienter Sieg.

Dominik Thalhammer

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