Hein: Bildung und Eigentum sind gute Voraussetzungen für sozialen Aufstieg

„Mit rund 1000 Wohnungen pro Jahr, deckt Linz prinzipiell den Bedarf an Wohnraum und schafft damit auch sichere Arbeitsplätze. Doch im geförderten Wohnbereich wird in unserer Stadt viel zu wenig getan, denn der Großteil des neu geschaffenen Wohnraums befindet sich in Miete, kritisiert Planungsreferent Markus Hein: „Frei finanzierte Wohnungen kann sich kaum einer in der Stadt leisten. Wir brauchen daher mehr geförderte Eigentumswohnungen mit attraktiven Finanzierungsmodellen, wie beispielsweise das Mietkaufmodell. Familien mit einer kleineren Geldtasche muss das Erlangen eines Eigenheims ermöglicht werden. Es muss dazu aber auch ein Umdenkprozess bei einigen ortsansässigen Wohnungsgenossenschaften stattfinden. Steuergelder würden dadurch auch fairer eingesetzt und kämen direkt bei den Menschen an. Möglichkeiten dazu bietet das Land Oberösterreich genügend.”

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„Wir wollen keine reine Mietstadt werden. Wir wollen Linzer am Wohnort langfristig halten und vor allem soziale Sicherheit geben. Neben Bildung wird immer mehr auch die Schaffung von Eigentum als Voraussetzung für sozialen Aufstieg identifiziert. Ein Mindestmaß an finanzieller Unabhängigkeit kann durch die Schaffung und den Erwerb von Eigenheim ermöglicht werden. Mietkauf-Wohnungen können hierfür einen wichtigen Beitrag leisten, da sie auch einkommensschwächeren Familien die Chance bieten. Eine umsichtige freiheitliche Wohnbaustrategie in Land und Stadt leistet dazu einen wichtigen Beitrag. Sie stellt sicher, dass Mittel der Wohnbauförderung auch treffsicher bei jenen Bürgern ankommen, die sie benötigen”, ist sich Hein sicher.

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