Niedermoser: Aus “3G” muss “2G” werden

„Es ist schön zu sehen, dass sich täglich mehr Menschen für Corona-Impfungen registrieren beziehungsweise geimpft werden“, freut sich Dr. Peter Niedermoser, Präsident der Ärztekammer für Oberösterreich, über die Fortschritte bei der Pandemie-Bekämpfung. Wobei er schon einen Schritt weitergeht: „Wenn alle geimpft sind, müssen aus den ,3G` nur noch ,2G´ werden – die Tests dürfen dann nicht mehr gelten!“

Bei den jetzt gültigen, sehnsüchtig erwarteten Öffnungen gelten ja die mittlerweile berühmten „3G“: geimpft, genesen, getestet. „Das ist derzeit ok, da es bislang ja noch nicht für jeden ein Impfangebot geben konnte“, sagt Dr. Peter Niedermoser. Da aber der Nachschub mit Impfdosen relativ stabil läuft und künftig sogar noch besser zu werden scheint, wird auch das Angebot immer weiter verbessert: „Bis Mitte Juli sollte es möglich sein, jedem, der geimpft werden will, einen Termin zu geben“, sagt Niedermoser, und weiter: „Dann ist es an der Zeit, aus den ,3G´ ,2G´ zu machen.“ Konkret meint er damit, dass Geimpfte und Genesene mehr Freiheiten genießen sollen als „nur“ Getestete.
„Es ist zwar richtig und wichtig, dass viel getestet wird, dennoch darf man nicht vergessen, dass ein Test immer nur eine Momentaufnahme ist“, betont Niedermoser und ergänzt: „Genesene und Geimpfte haben definitiv einen Schutz, deshalb sollen sie auch mehr Freiheiten genießen dürfen.“ Klar ist aber auch, dass trotz allem weiterhin Vorsicht zu gelten hat – sprich, die schon altbekannten Maßnahmen beachtet werden müssen.

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