Linz bekommt mehr “Kistenbäume”

LINZ. Statt “1.000 Bäume” schaut es derzeit nach vielen Holzkisten aus.

Der jahrelange Dauerslogan “1.000 Bäume für Linz” hätte demnächst in der Kroatengasse mit den ersten 50 zu pflanzenden Bäumen einen Umsetzungsstart erfahren sollen. Nach diversen politischen Streitigkeiten und einem Hick-Hack im Rathaus um Zuständigkeiten stehen bis zum Wahltermin am 26. September aber recht sicher keine neuen Bäume. Auf im Boden gepflanzte Bäume, die über Jahrzehnte am Standort wachsen können, warten die Linzer also immer noch.

Dafür tut sich aber etwas an der Front plakativer Aufhübschungen. Das im Gemeinderat beschlossene Projekt für Abänderungen am mobilen Grün scheint nun final auf der Zielgeraden zu sein.

Um das sogenannte „Mobile Grün“ während der kalten Jahreszeit nicht in den Glashäusern der Stadt Linz einlagern zu müssen – der Transport ist teuer und zeitaufwändig – sollen zumindest ein Drittel der Pflanzen auf winterharte Sorten umgestellt werden. Somit können die Tröge an Ort und Stelle verbleiben.

Derzeit tauchen bereits die ersten der neuen Holzkisten im Stadtbild auf. Die winterharten Pflanzen, Bäume und Sträucher können aber laut Magistrat nur rund 15 Jahre in den Pflanzgefäßen bleiben, bevor sie zu groß werden.

Keine Details gibt es derzeit noch zu den Aufwänden um die in der Stadt verstreuten Kisten mit Wasser zu versorgen und zu pflegen bzw. wann mit den ersten echten Bäumen als wirkliche Baumpflanzoffensive der 1.000er Serie zu rechnen ist.

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