HC LINZ vs. Handball Tirol 24 : 22

Der HC LINZ AG startete gestern mit viel Elan. Die Stahlstädter dominierten die Anfangsphase und setzten sich bis zur 14. Minute auf 6 : 3 (14. Minute), bzw. zwei Minuten später auf 7 : 4 ab. Diesen Vorsprung konnte das Team von Chefcoach Milan Vunjak allerdings nicht lange halten, die Favoriten aus Tirol fighteten zurück und gingen nach einem 4 : 0 Lauf ihrerseits mit 8 : 7 in Führung. Bis zum Halbzeitpfiff wogte das Spiel dann auf Augenhöhe dahin, herausragend beide Torhüter, die immer wieder mit Glanzparaden aufzeigten. Mit einem knappen 11 : 12 Rückstand gingen die Hausherren in die Kabinen.

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Im zweiten Spielabschnitt legten zu Beginn die Gäste aus Tirol vor und erhöhten auf 11 : 13, bzw. 12 : 14 (35. Minute). Angetrieben von den 700 Fans in der Linzer Ballsporthalle drückten die Stahlstädter aufs Tempo und gingen in der 37. Spielminute mit 15 : 14 in Führung. Zweimal gelang Sparkasse Schwaz Handball Tirol noch der Ausgleich (zuletzt zum 17 : 17 in der 46. Minute), dann erkämpften sich die Stahlstädter einen Dreitorevorsprung (21 : 18, 52. Minute). Die Gäste aus Tirol konnten, angeführt von Teamspieler Gerald Zeiner noch auf 22 : 21 verkürzen (56. Minute), ein Doppelschlag von Dejan Babic und Interimskapitän Christian Kislinger brachte aber die Entscheidung zugunsten der Hausherren. Unter dem Jubel der begeisterten Linzer Fans feierte der HC LINZ AG einen verdienten 24 : 22 Heimsieg und sorgte damit für einen Traumeinstand in der Linzer Ballsporthalle.

Das war ein richtig geiler Sieg. Unglaublich was die Mannschaft in der Defensive geleistet hat. Auch im Angriff sind wir in Stresssituationen ruhig geblieben und haben die Nerven behalten. Ich glaube heute kann der ganze Verein stolz auf unsere Burschen sein!

Chefcoach Milan Vunjak

Weiter geht es für den HC LINZ AG am kommenden Wochenende. Die Stahlstädter treffen in der ersten Runde des ÖHB Cupbewerbs auswärts auf HIB Großschädl Stahl Graz.

HC LINZ AG vs. Sparkasse Schwaz Handball Tirol 24 : 22 (11 : 12)

Torschützen Linz: Lucijan Fizuleto 10/4, Dejan Babic 5, Christian Kislinger 3, Moritz Bachmann 3, Tine Gartner 3;

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