Stadteinfahrt bekam Stop-Bank mit Hilfenummer!

LINZ. Direkt an der Touristenhauptroute wird vor Gewalt an Frauen gewarnt!

KURIOS! Dort wo im März 2021 noch Stadträtin Doris Lang-Mayerhofer und Tourismuschefin Petra Riffert für eine Infotafel als Service für die tausenden Radtouristen warben, steht jetzt eine sogenannte “Stop-Bank” gegen Gewalt an Frauen. Ob sich so die ankommenden Radfahrerinnen in Linz nun wohler fühlen ist aber eher fraglich.

Der Trend zur Themenbank samt schickem Pressefoto und überlanger Aussendung scheint in Linz selbst in Zeiten von Teuerung und Schlangen vor den Sozialmärkten ungebrochen.

Frauenstadträtin Mag.a Eva Schobesberger (Grüne) – die schon bei der Präsentation der Regenbogenbankerl mit dabei war und auch die aufgemalten Frauensterne im Donaupark präsentierte – promotete nun die neue Bank am Donauufer.

Mehr als fraglich bleibt wie genau eine Bank in Alt-Urfahr samt aufgemalter Telefonnummer häusliche Gewalt an Frauen und Kindern, Partnergewalt oder gar Femizide verhindern soll. Kaum ein Opfer von Gewalt wird vermutlich nach Urfahr an die Donau laufen. Auch ist das Stadtviertel bis dato nicht als Hotspot für Femizide bekannt.

Auch beworben wurden sogenannte “Frauentische” zu welchen auch Männer eingeladen sind. In Urfahr und neuerdings im Franckviertel finden diese Nachbarschaftstische alle 14 Tage statt. Ziel sind gewaltfreie Beziehungen und Nachbarschaften.

Foto: Stadt Linz

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