Regenbogenfreies Landhaus


LINZ. Weiterhin keine Regenbogensymbole am Sitz der Landesregierung!

Landhausmehrheit schob bunter Beflaggung einen Riegel vor. Die Grünen forderten per Antrag im Verfassungsausschuss im nächsten Juni ein „öffentlich sichtbares Zeichen der Solidarität mit der Pride-Bewegung am Landhaus zu setzen“. Sie scheiterten aber bei der Abstimmung.

Im „Pride Month“ 2024 sollte das Landhaus etwa mit einer Regenbogenfahne geschmückt werden oder ein anderes Pride-Zeichen sichtbar angebracht werden.

Eine Mehrheit aus ÖVP, FPÖ und MFG stimmten allerdings gegen den Vorschlag. Besonders heftig kritisierte die FPÖ das Ansinnen der Grünen. Die Freiheitlichen sprachen von „Zwangsideologisierung“.

Da aber im heurigen „Pride Month“ bereits die gesamte Linzer Landstraße mit Regenbogenfahnen geschmückt ist, vor beiden Rathäusern bunte Fahnen gehisst wurden und auch noch 4 neue “Trans-Zebrastreifen” aufpoppten, können sich die Grünen über mangelnde Symbolik im Ortsbild ohnehin eher nicht beschweren.

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