Anti-Raser Projekt in der Innenstadt


Nicht erst seit gestern leidet die Linzer Innenstadt unter sogenannten Autoposern. Vor allem zu nächtlicher Stunde sind die Lenker mit überhöhter Geschwindigkeit in der City unterwegs. Nun handelt nach vielen Beschwerden die Stadtverwaltung.

Neben entsprechenden Kontrollen und Geschwindigkeitsmessungen sind auch bauliche Maßnahmen das Mittel der Wahl. Ziel ist eine Temporeduzierung im sensiblen Innenstadtbereich zu gewährleisten.

Ein entsprechendes Konzept gegen Raser im Bereich des Hessenplatzes wird nun umgesetzt.

Künftig gibt es dort mehr Platz für Fußgänger und sogar mehr Parkmöglichkeiten. Gleichzeitig soll der Platz für Schnellfahrer auf ein Mindestmaß zu reduziert werden.

Diese Maßnahmen sollen in drei Schritten umgesetzt werden:

  • Bereits letzte Woche wurden die Bodenmarkierungen (vorgeschriebene Fahrtrichtung) in der Bismarckstraße geändert. Es steht dadurch nur mehr ein Fahrstreifen zum Geradeaus-Fahren Richtung Hessenplatz zur Verfügung.
  • Im Herbst soll auf der südlichen Seite des Hessenplatzes der Gehsteig verbreitert werden. Dadurch erhöht sich nicht nur die Aufenthaltsqualität für die Einkäufer und Passanten entlang der Geschäfte gegenüber dem Hessenpark, sondern es wird auch der Straßenraum verengt, um damit das Tempo zu drosseln.
  • Es soll anschließend an den Hessenplatz die Busspur in der Lustenauerstraße auf 8 bis 19 Uhr beschränkt werden. Dadurch stehen einerseits abends mehr Parkflächen für Bewohner und Besucher zur Verfügung, andererseits wird durch die Beparkung auch hier der Straßenraum verengt. Das sollte ebenfalls geschwindigkeitsreduzierend wirken bzw. das „Aufziehen“ der Autos reduzieren.

Bereits vor einiger Zeit wurden zusätzlich zu den bestehenden Geschwindigkeitsmesseinrichtungen Radarkästen in der Dinghofer- sowie in der Humboldtstraße installiert.

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