🫣 KURIOS: Nach Bankabriss jetzt Installation von Sitzmöbel 13 Meter weiter!


LINZ. Wird das ein Schildbürgerstreich am Volksgarten?

Im Vorjahr rückten zahlreiche Arbeiter und Baufahrzeuge zum Volksgarten an. Entlang der Bim-Haltestelle “Goethekreuzung” mussten wegen zahlreicher Probleme die Sitzbänke abgerissen werden. Geschützt wurde die Aktion damals von der Stadtwache, die teils brachialen Arbeiten zerstörten die Bänke komplett. Eine Nachnutzung (Nachhaltigkeit ist in der Klimastadt ja sonst ein großes Thema) war anscheinend nicht geplant.

Um den Park zu befrieden wurden allerdings mitten in der Wiesenfläche Sitzgelegenheiten für die problematischen “Nutzungsgruppen” errichtet. Später wurde das Projekt natürlich in diversen Medien als Erfolg gefeiert. Angeblich war die Übersiedelung der “Nutzungsgruppen” ein Erfolg.

Anwohner, Geschäftsleute und Passanten beobachteten unterdessen aber eine ganz andere Entwicklung. Die besagten “Nutzungsgruppen” sind weiterhin im Bereich des Toilettenbaus anzutreffen. Die Toilette selbst ist weiterhin ein Drogenkonsumraum, benutzte Spritzen zeugen leider davon.

Im Park selbst kommt es immer wieder zu Einsätzen der Polizei. Auch SIG-Kräfte und der Frosch sind häufig zu beobachten.

Nun tauchten neue Bänke gegenüber der Straßenbahnhaltestelle auf. Denn dort soll die errichtete Fußgängerzone “bunter & einladender” werden. Knapp 50.000 Euro sind veranschlagt. Das zu verschönernde Straßenstück zwischen Goethestraße und Scharitzerstraße ist nur rund 84 Meter lang.

Die neuen Sitzgelegenheiten (mit kleinem Pflanz-Teil) stehen etwa 13 Meter von den im Vorjahr abgerissenen Bänken entfernt. Für die Nutzung als Alternative zum Platz im Park braucht man also nur die Schienen überqueren.

Ob man die südliche Landstraße so retten wird? Eher fraglich!

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