Kindergarten „Grüne Mitte“

Causa „Kindergarten in der Grünen Mitte“

„Einsparungspotentiale bei der Kinderbetreuung dürfen nur im Verwaltungsapparat gesucht werden. Das Geld der Steuerzahler muss dem Wohl der Kinder dienen und bei den Kindern ist daher der Rotstift nicht anzusetzen. Das Kinder- und Jugendservice der Stadt Linz zeigt sich jedoch bei der Ausgestaltung der Kindergärten besonders sparsam. Selbst für den kleinsten Hauch von Natur ist in manchem Kindergarten kein Platz – oder wohl eher kein Wille der Verantwortlichen“, kritisiert die freiheitliche Gemeinderätin und Mutter zweier Kinder Martina Krendl die strikte Ablehnung des zuständigen Direktors, in einem Kindergarten in der Grünen Mitte etwas gegen die aktuelle Beton- und Sandwüste im Außenbereich zu unternehmen. Das Errichten eines Rasens würde sich nicht auszahlen, das Pflanzen von Bäumen sei nicht möglich, so die Haltung des zuständigen Magistrats-Geschäftsbereiches Kinder- und Jugendservices. „Das muss wohl ein schlechter Scherz sein. Zurecht investieren wir viel in unsere Kindergärten. Da kann es nicht zu viel verlangt sein, unseren Kindern auch eine Rasenfläche oder Bäume und deren Schatten zu bieten. Natürlich können durch beispielsweise Erdanschüttungen auch Bäume über einer Tiefgarage gepflanzt werden, die den spielenden Kindern ausreichend Schatten beim Spielen bieten würden“, ist Krendl empört.

„Linzer Stadtkinder sind größtenteils von Beton und Asphalt umgeben. Da muss es doch naheliegend sein, dass ihnen naturnahe Lebensräume zumindest in Kinderbetreuungseinrichtungen geboten werden!“, so die Freiheitliche weiter: „Die Verantwortlichen sollten ihre Scheuklappen ablegen. Die Mittel und Wege zu einer natürlicheren Umgebung für unsere Kindergärten sind jedenfalls gegeben. Es scheint nur der Wille zu fehlen.“

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