Das Kaplanhofviertel

Stadtbezirk mit hoher Lebensqualität

Hohe Wohnqualität und eine gut funktionierende Infrastruktur sind Markenzeichen des Statistischen Bezirks Kaplanhof östlich der Innenstadt. Es handelt sich um den Stadtteil mit der größten Dynamik der letzten zehn Jahre. Eine Mischung aus Arbeitsplätzen in der Industrie und im IT-Sektor, aus Bildungseinrichtungen und neuen Wohnbauten sind äußerer Ausdruck dieser Aufwärtsentwicklung.

Der statistische Bezirk Kaplanhof liegt im nordöstlichen Zentrum von Linz. Die Bezirksgrenzen verlaufen im Osten in der Industriezeile bis zur Derfflingerstraße, im Westen vom Parkbad über die Gruberstraße und Khevenhüllerstraße und im Süden in der Goethestraße sowie in der Prinz-Eugen-Straße.

Auf einer Fläche von 243 Hektar leben knapp 10.000 EinwohnerInnen. Das Durchschnittsalter ist in diesem Bezirk mit 40 Jahren etwas geringer als im Schnitt für die gesamte Stadt (42 Jahre).

Im Bezirk befinden sich 826 Gebäude mit mehr als 6.000 Wohnungen. Im Kaplanhof herrscht mit 7,4 Wohnungen pro Gebäude (Linz 5,0) im Vergleich zum übrigen Stadtgebiet eine relativ dichte und mit 3,4 Geschossen (Linz 2,7) relativ hohe Bebauung vor. Die Wohnungsgrößen betragen im Schnitt 65 Quadratmeter (Linz 72).

Grafik: Linz.at

Die letzte stärkere Bevölkerungszunahme erfolgte in diesem Gebiet am Beginn des zu Ende gegangenen Jahrzehnts aufgrund der Wohnbebauung auf dem Areal der ehemaligen Landes-Frauen- und Kinderklinik.
Im Vergleich zum übrigen Stadtgebiet weist der Bezirk einen hohen Anteil an „Nichtwohn“-Gebäuden auf, vor allem sind es Geschäfts- und Bürogebäude. Viele Gebäude stammen aus der Zwischenkriegszeit bzw. Kriegszeit oder wurden kurz danach bis etwa 1960 errichtet.

Mit fast 38 Prozent weist der Bezirk Kaplanhof einen sehr hohen Anteil an Genossenschaftswohnungen auf. Im übrigen Stadtgebiet liegt dieser bei 25 Prozent. 74 Prozent der Wohnungen sind Mietwohnungen.

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