Hochedlinger: Junge Bands sollen in Linz künftig leichter leistbare Proberäume finden

Damit der Auftritt auf der großen Bühne zum Erfolg wird, ist viel Arbeit im Proberaum nötig. Jedoch fehlt es in Linz an leistbaren Möglichkeiten, um in aller Ruhe am eigenen Können zu feilen. Das soll sich nun ändern: Dank eines Grünen Antrages in der jüngsten Gemeinderatssitzung, soll im Kultur- sowie im Liegenschaftsausschuss erörtert werden, wie es gelingen kann, zusätzliche Proberäume anzubieten. „Vor allem junge MusikerInnen haben es oft schwer, einen Ort zum Üben zu finden. Dass sich die Stadt nun mit einer Verbesserung der Situation auseinandersetzt, ist eine gute Nachricht für alle Musikbegeisterte“, informiert Gemeinderätin Sophia Hochedlinger, Jugendsprecherin der Grünen Linz, über die im Stadtparlament einstimmig beschlossene Zuweisung zu den Ausschüssen.

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Zwar bremst die Corona-Pandemie Bandproben derzeit großteils aus. Die Impfungen machen aber Hoffnung, im Laufe des Jahres wieder zur Normalität zurückkehren zu können. „In unserer Stadt gibt es viele talentierte MusikerInnen, die ihr Talent aber nur dann entfalten können, wenn sie regelmäßig den nötigen Platz zum Spielen haben“, macht Hochedlinger deutlich. Die wenigen Probelokale, die in von der öffentlichen Hand geförderten Räumlichkeiten angeboten werden, sind aber rasch ausgebucht. Anderweitige Möglichkeiten zum ungestörten Üben sind für junge Menschen oft nicht finanzierbar.

„Es gibt in der Stadt sicher Räume, die für musikalische Zwecke adaptiert und danach zu leistbaren Konditionen angeboten werden können. Wenn es gelingt, künftig mehr Probemöglichkeiten für Bands zur Verfügung zu stellen, würde die Stadt damit das Angebot an Kultur- und Musikförderung noch weiter ausbauen“, betont die Jugendsprecherin der Grünen Linz. Ein erster Schritt dazu ist dank des Grünen Gemeinderatsantrages gemacht. „Ich bin zuversichtlich, dass wir so einen Beitrag leisten können, damit Linzer MusikerInnen schon bald mehr Möglichkeiten haben, ihrem Können und ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen“, so Hochedlinger.

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