Luger begrüßt defacto-Aus für Corona-Ampel

Mobilität der Menschen endet nicht bei Bezirksgrenzen

Luger: „Farbenfrohe PR-Aktion gehört endgültig aus dem Verkehr gezogen!“
Medienberichten zufolge hat die Ampel-Kommission entschieden, bei der Schaltung der Corona-Ampel nicht mehr nach Regionen zu unterscheiden. Aktuell bleibt die Ampel für ganz Österreich auf Rot. Der Linzer Bürgermeister Klaus Luger begrüßt die Entscheidung: „Ich habe von Anfang an betont, dass eine österreichweite Einschätzung sinnvoller ist, als die – zum Teil willkürliche – Einfärbung einzelner Regionen“. Die Mobilität der Bevölkerung endet schließlich nicht bei Bezirksgrenzen. „Wenn ein Pendler vom Mühlviertel zur Arbeit nach Linz fährt, durchquert er mehrere Zonen. Es wurde nie klargestellt, was das konkret für die ArbeitnehmerInnen oder die Unternehmen bedeutet“, so das Stadtoberhaupt.

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Unklarheiten, die dadurch entstehen, tragen nicht dazu bei, dass die Bevölkerung die Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie mitträgt. „Die Corona-Ampel war von Beginn an eine reine farbenfrohe PR-Aktion. Die Bundesregierung wäre gut beraten, sie endgültig aus dem Verkehr zu ziehen“, so Luger.

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