Raml: Bundesregierung lässt Rettungskräfte im Stich

„Laut der türkis/grünen Bundesregierung sollen besonders gefährdete Menschen in Österreich so schnell wie möglich geimpft werden. Die Mitarbeiter des Roten Kreuzes und des Samariterbundes sind täglich für unsere Gesundheit im Einsatz und auch in direktem Kontakt mit Corona-Patienten. Diejenigen Mitarbeiter in Oberösterreich, welche eine Impfung in Anspruch nehmen wollen, sollen diese daher zur Verfügung gestellt bekommen. Sie gehen jedoch leer aus. Nicht einmal für sie kann die Bundesregierung eine Impfung zur Verfügung stellen“, schüttelt der freiheitliche Linzer Gesundheitsstadtrat den Kopf. Die Mitarbeiter der Rettungsorganisationen konnten sich freiwillig für eine Impfung melden. Ihre Termine wurden jedoch kurzfristig und ersatzlos gestrichen. Grund: Die Regierung hat keinen Impfstoff für sie. „Wenn nicht einmal die impfwilligen Rettungskräfte versorgt werden können, kann von einer ´Impfstrategie´ keine Rede sein. Anstatt Risikogruppen zu schützen verpulvert die Bundesregierung lieber Millionen in der Bewerbung der Corona-Impfung – für die aber kein Impfstoff vorhanden ist. Auch zigtausende über 80-Jährige warten noch immer vergeblich auf ihre Impfung“, zeigt Raml auf.

Oberösterreich wieder das Impfstoff-Stiefkind Österreichs
„In der Impfstoffverteilung ist Oberösterreich bekanntlich das Stiefkind der Nation. Gesundheitsminister Anschober hat für sein Heimat-Bundesland wohl nichts übrig. Das bekommen nun auch die Rettungskräfte zu spüren“, so Raml, der erklärt: „In Wien wurden schon über 1.000 Rettungskräfte geimpft. In sämtlichen Dienststellen des Samariterbundes in Niederösterreich gibt es bereits geimpfte Mitarbeiter. In Oberösterreich gibt es dagegen keinen einzigen Impftermin. Rettungskräfte, die sich freiwillig impfen lassen möchten, sollten die Möglichkeit dazu bekommen. Die Bundesregierung versagt hier jedoch ein weiteres Mal.“

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