Stadt Linz verhängt Betretungsverbot über Lokal in Linzer Altstadt

Lokalität „Badcafé“ öffnete am Montag – Anzeigen gegen Betreiberin und zahlreiche Gäste

Bürgermeister Klaus Luger: „Es gibt keine Toleranz bei solchem Verhalten!“
Der Linzer Bürgermeister Klaus Luger verhängte in seiner Funktion als Bezirkshauptmann ein Betretungsverbot über das Lokal „Badcafé“ in der Altstadt. Die Betreiberin hatte entgegen den Vorgaben der Bundesregierung heute Nachmittag ihren Betrieb für Gäste geöffnet. Aufgrund der medialen Ankündigung dieser illegalen Öffnung führte das Stadtpolizeikommando umgehend eine Kontrolle durch. Dabei wurden zahlreiche Gäste im Lokal angetroffen.

Da nach Einschätzung der Bezirksverwaltungsbehörde der Stadt Linz die Gefahr besteht, dass das Lokal auch weiterhin – trotz Lockdown – geöffnet werden könnte, wurde über das Lokal mit sofortiger Wirkung ein behördliches Betretungsverbot verhängt. Dieses wurde um 20 Uhr von der Gesundheitsbehörde in Koordination mit der Linzer Stadtpolizei vor Ort zugestellt und das Lokal geräumt.

„Die Stadt Linz hat großes Verständnis für die wirtschaftlichen Sorgen von Gastronomen, die ebenso wie Handel und viele Dienstleistungen vom Lockdown schwer getroffen sind. Es gibt jedoch keine Toleranz gegenüber einzelnen Betreiberinnen und Betreibern, die sich medial inszenierend über geltende Gesetze hinwegsetzen und somit das gemeinsame Ziel einer Eindämmung der Covid-19-Pandemie gefährden. Dieses Verhalten ist unverantwortlich und höchst unsolidarisch gegenüber all jenen Menschen, die auf vieles verzichten und sich wie die allermeisten Gastronomen an geltende Bestimmungen halten“, erklärt Bürgermeister Klaus Luger.

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