Testspiel: ASK vs. FC Juniors 4:4

Die Athletiker und der FC Juniors OÖ trennen sich im freundschaftlichen Kräftemessen auf der Baustelle der Linzer Raiffeisen-Arena mit 4:4. Für die Tore der Schwarz-Weißen sorgten Reinhold Ranftl (34.), Andreas Gruber (39.), Johannes Eggestein (53.) und Husein Balic (76.).

Der LASK war gegen einen mutig anpressenden und engagierten Gegner bestrebt, früh sein Spiel aufzuziehen, erste Torgelegenheiten blieben zunächst aber ungenützt. Nach vier Minuten brachte Peter Michorl von der rechten Seite einen Eckball ins Zentrum, wo der entscheidend in Bedrängnis gebrachte Gernot Trauner über das Tor köpfte. So war es nach elf Minuten der Zweitligist, der in Führung ging. Patrick Plojer nahm Philipp Wiesinger den Ball ab, um diesen anschließend sauber zur Mitte zu spielen, wo Adam Griger eiskalt abzog und in die linke Ecke traf.

In der 25. Minute fanden die Schwarz-Weißen eine erste gute Gelegenheit zum Ausgleich vor. Thomas Goiginger steckte von links auf Johannes Eggestein durch, der Deutsche zog aus spitzem Winkel ab, Juniors-Keeper Tobias Lawal war aber mit einer Fußabwehr zur Stelle. Fünf Minuten später wurde es wieder auf der anderen Seite des Spielfelds brandgefährlich. Nach einem Rückpass verlor der stark bedrängte Alexander Schlager das Spielgerät an Sabitzer, der prompt auf Griger weiterspielte, der Slowake schob den Ball aber um wenige Zentimeter am rechten Pfosten vorbei.

Nach 34 Minuten gelang den Athletikern aber der Ausgleich. Nach einer Ecke von Peter Michorl von der linken Seite gelangte der Ball über einen Gegenspieler zu Reinhold Ranftl, der rechts von der Strafraumgrenze draufhielt, um das Spielgerät in die kurze Ecke zu wuchten. Nur fünf Minuten später legte die Thalhammer-Elf bereits den nächsten Treffer nach. Nach einem Einwurf von James Holland von rechts wurde Gernot Trauner im Strafraum von Konaté zu Fall gebracht, woraufhin der Unparteiische auf den Punkt zeigte. Andreas Gruber trat an und verwertete souverän mit einem flachen Schuss in die linke Ecke.

Wenig später kam der FC Juniors zum Ausgleich. Yevgen Cheberko brachte Michlmayr links im Strafraum zu Fall, der Schiedsrichter sprach daraufhin erneut einen Strafstoß aus, der von Benko sicher verwertet wurde (48.). Nur drei Minuten nachdem die Wieland-Elf auf 2:2 gestellt hatte, ging der Zweitligist ein weiteres Mal in Führung. Aigner lief alleine auf Alexander Schlager zu, ließ diesem bei seinem hohen Abschluss in die rechte Ecke keine Chance.

Der LASK reagierte prompt und stellte nach 53 Minuten durch einen Treffer von Johannes Eggestein auf 3:3. Der Deutsche kam nach einem Abwehrfehler des FC Juniors OÖ an den Ball, um anschließend Torwart Polster zu umkurven und aus kurzer Distanz einzuschieben. Zur Stundenmarke ging in einem ereignisreichen Spiel wiederum die Wieland-Elf in Führung. Patrick Plojer sprintete nach einem Steilpass in die Gefahrenzone, wo der junge Angreifer von Andrade zurückgehalten wurde. Der Referee wartete die Aktion ab, entschied nach kurzem Abwarten des Vorteils aber auf Elfmeter, den der Gefoulte selbst verwertete.

In der 73. Minute schrammten die Athletiker knapp am Ausgleich vorbei. Madsen dribbelte sich in den Strafraum, wo der Däne auf Succar abspielte, der Peruaner verfehlte bei seinem Schuss aus zentraler Position nur knapp. Drei Minuten später war es aber soweit. Husein Balic setzte außerhalb des Strafraums zu einem Solo an, ließ drei Gegenspieler stehen und dem gegnerischen Keeper bei seinem Abschluss keine Chance.

In Minute 83 verpassten die Linzer bei starkem Schneefall nur hauchdünn die Führung. Husein Balic brachte einen Freistoß von der linken Seite gefährlich aufs Tor, Polster lenkte den Ball an die Querlatte.

So spielte der LASK:
Schlager (60. Gebauer) – Cheberko (60. Filipovic), Trauner (45. Andrade), Wiesinger (60. Ramsebner) – Renner (45. Potzmann), Michorl (60. Michorl), Holland (45. Madsen), Ranftl (60. Ranftl) – Goiginger (60. Balic), Eggestein (60. Succar), Gruber (Reiter 45.)

Cheftrainer und Sportdirektor Dominik Thalhammer nach dem Spiel:
„Das heutige Testspiel gegen einen mutig auftretenden Gegner hat seinen Zweck erfüllt und war einigermaßen lehrreich. Wir haben in einigen Bereichen nicht den idealen Zugang zum Spiel gefunden. Die Torausbeute war zwar ordentlich, es wären aber noch mehr Treffer möglich gewesen.“

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