Hein: Bauvorhaben mit großem Nutzen haben Vorrang

Das Linzer Bauprogramm für das Jahr 2021 weist auch für dieses Jahr viele Bauvorhaben auf. Sonderbauvorhaben, Straßen-, Rad- und Gehwegprojekte werden trotz budgetär schwieriger Randbedingungen abgewickelt. Vorrang haben jene Projekte, die für viele Linzerinnen und Linzer einen spürbaren Mehrwert und Nutzen bringen, verspricht Vizebürgermeister Hein: „In budgetär schwierigen Zeiten müssen wir jedes Bauvorhaben genau bewerten und entsprechend priorisieren. Ich will, dass das Linzer Steuergeld vielen Linzerinnen und Linzern einen Nutzen bringt. Aber auch kleinere Bauvorhaben werden wir natürlich berücksichtigen.“

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Im Definitivprogramm, das ist jenes Programm mit Projekten, die eine sehr hohe Priorität haben, werden heuer ca. 50 Projekte mit einem geschätzten Kostenvolumen von insgesamt knapp 8 Mio. Euro aufgelistet. Alleine für das Rad- und Gehwegenetz sind heuer 685.000 Euro budgetiert. Die größeren Straßenprojekte, die heuer umgesetzt werden, sind:
Ausbau der Industriezeile inkl. Rad-und Gehweg, Fahrbahnsanierung der Kudlichstraße zwischen Ghega- und Schultestraße, Generalsanierung und Grüngestaltung der Kaplanhofstraße zwischen Nietzsche- und Holzstraße, Fahrbahnsanierung der Gruberstraße zwischen Weißenwolffstraße und Körnerstraße, Ausbau der Schwaigaustraße/Traundorferstraße, Am Bindermichl und eine Sanierung zwischen Werndl- und Stadlerstraße. Größtes Fahrradprojekt wird die Radwegerrichtung auf der ehemaligen Trasse der Florianerbahn.

Der Großteil des Straßenbudgets nämlich 3,2 Mio. Euro sind der Kapitaltransfer an die ASFINAG (für den Westring) sowie an die Linz AG (1,1 Mio. Sanierung Gleisanlage). Das zweite Eventualprogramm für Projekte mit geringerer Priorität umfasst mittlerweile über 100 Projekte. „Wenn ich auch lieber noch mehr Projekte – auch jene mit geringerer Priorität – umsetzen will, lässt es zurzeit die finanzielle Situation der Stadt nicht zu! Wir müssen jährlich die Situation neu bewerten und neu priorisieren, um das Geld der Linzer so effizient wie möglich zu investieren!“, bedauert Hein.

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