Goedecke: Die Lage auf den Intensivstationen ist stabil, aber nicht entspannt

„Die Lage auf den Intensivstationen in Oberösterreich ist stabil auf hohem Belastungsniveau“, sagt Primar Dr. Achim von Goedecke, Leiter des Institutes für Anästhesiologie und Intensivmedizin am Klinikum Steyr sowie Fachgruppenvertreter-Stellvertreter Anästhesiologie und Intensivmedizin. Deshalb sieht er die geplanten Öffnungsschritte ab Mitte Mai positiv – aber immer unter der Prämisse: Die Hygienemaßnahmen einhalten!

„Es herrscht mittlerweile eine gewisse Corona-Müdigkeit in weiten Teilen der Bevölkerung – und ich kann das verstehen“, sagt Dr. Achim von Goedecke, der ergänzt: „Aber dennoch muss ich an alle appellieren, sich möglichst rasch impfen zu lassen. Denn nur so werden wir die Lage in den Griff bekommen.“ Denn derzeit ist die Lage auf den Intensivstationen in Oberösterreich zwar stabil – aktuell sind 63 Betten belegt (Stand 3. Mai 2021, 9 Uhr) – „aber die Lage ist noch nicht entspannt.“Weshalb er auch dringend dazu aufruft, auch weiterhin die Hygienemaßnahmen – Schutzmasken tragen, Abstand halten, Hände desinfizieren – strikt einzuhalten. „Wenn man zu leichtsinnig wird, kann es rasch gehen und die Lage wird wieder brenzlig“, so Goedecke, der vor allem die Ärztinnen und Ärzte auf den Intensivstationen im Blick hat: „Sie leisten Unglaubliches und haben es verdient, dass sie von allen Seiten so gut es geht unterstützt werden.“ Was das konkret bedeutet? „Ganz klar: Vorsichtig bleiben und so rasch wie möglich impfen lassen!“

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