Grüne: Wo bleiben angekündigte Sitzmöbel im öffentlichen Raum?

Mit den steigenden Temperaturen wird sich das Leben in den kommenden Wochen wieder vermehrt auf die Straßen und Plätze der Stadt verlagern. Um dort abseits von konsumpflichtigen Lokalen gemütlich verweilen zu können, fehlt es aber nach wie vor an genügend Sitzmöbeln. Ideen, wie diese aussehen könnten, gibt es bereits und sind im vergangenen September im Rahmen eines Ideenwettbewerbes mit der Kunstuni öffentlich vorgestellt worden. „Seitdem ist es um die Projekte ruhig geworden und von einer Umsetzung bis heute nichts zu sehen. Es ist höchste Zeit, die Entwürfe zu realisieren, um den öffentlichen Raum noch mehr zum Wohnzimmer für die Linzer*innen zu machen und zusätzliche Lebensqualität zu schaffen“, betont Gemeinderat Tomislav Pilipović und kündigt eine entsprechende Anfrage in der kommenden Gemeinderatssitzung an.

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Bereits im April 2017 hat sich das Linzer Stadtparlament aufgrund eines Antrages der damaligen Grünen Gemeinderätin Sophia Hochedlinger für mehr Sitzmöbel im öffentlichen Raum ausgesprochen. Nachdem danach viele Jahre nichts geschehen ist, hat der Stadtsenat im März des Vorjahres einen ersten Projektauftrag an die Kunstuniversität beschlossen, mit dem Ziel, öffentliche Plätze u.a. durch mehr Sitzmöbel attraktiver zu gestalten. Im September 2021 hat die Stadt in Kooperation mit der Kunstuni dann entsprechende Projekte prämiert und präsentiert. Pilipović: „Knapp fünf Jahre nach unserer Initiative müssen die Linzer*innen immer noch darauf warten, sich auf neuen Stadtmöbeln niederlassen zu können. Nachdem in den vergangenen Jahren so wenig passiert ist, darf nicht noch mehr Zeit vergehen. Die Umsetzung muss endlich erfolgen.“

Um herauszufinden, wie der aktuelle Stand ist und ob die Realisierung des angekündigten Vorhabens überhaupt noch verfolgt wird, stellt der Grüne Jugendsprecher in der kommenden Gemeinderatssitzung eine Anfrage an den Bürgermeister. „Wir wollen sicherstellen, dass nicht ein weiterer Sommer ohne zusätzliche Sitzgelegenheiten auf den Linzer Straßen und Plätzen vergeht und sich die Linzer*innen noch heuer über diese Aufwertung des öffentlichen Raumes und lebenswertere Orte mitten in der Stadt freuen dürfen“, hält Pilipović fest.

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