KPÖ: Ein Großprojekt zur Energiewende ist zu wenig!

Die Stadt Linz hat sich zum Ziel gesetzt bis zum Jahr 2040 klimaneutral zu werden. Gestern haben Bürgermeister Klaus Luger und die Linz AG mit dem „Wärme-Wandler“ ein Großprojekt zur Effizienzsteigerung bei der Fernwärmeerzeugung vorgestellt. Zum jetzigen Zeitpunkt kommen mehr als 50 Prozent der Fernwärme aus fossilen Heizkraftwerken, welche vorwiegend mit Erdgas betrieben werden.

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Für den KPÖ-Gemeinderat Michael Schmida müssen noch viele weitere Schritte folgen, um die Energiewende umzusetzen. Schon vor der Ankündigung der „Wärme-Wandlers“ durch die Linz AG hat er deshalb eine Gemeinderatsanfrage an den Bürgermeister zum Thema Energiestrategie eingebracht. Klima- und Umweltschutzorganisationen hatten zuvor den hohen Anteil fossiler Energie bei der Wärmeerzeugung und die fehlende Strategie zum Umstieg auf erneuerbarer Energie in Linz bemängelt.

Schmida: „Es braucht viele Ansätze um die notwendige Energiewende und Klimaneutralität erreichen zu können. Auch die dezentrale Energieversorgung muss ausgebaut werden. Mit verpflichtenden Solardächern für Neubauten könnte beispielsweise der Anteil an erneuerbarer Energie schnell erhöht werden.“

Auch sollten nach weiteren Energieeinsparungsmöglichkeiten, z.B. durch Abwärmenutzung in Industrie und Gewerbe, gesucht werden. Der KPÖ-Gemeinderat fragt daher auch den Bürgermeister, wie Linz eine Senkung des Energieverbrauchs und Erhöhung der Energieeffizienz bei Unternehmen, Haushalten und bei der Stadt selbst fördern kann.Schmida abschließend: „Ein Ausstieg aus fossiler Energie ist nicht nur aufgrund der Klimakrise erforderlich. Durch die hohen Energiepreise ist der Ausstieg in höchstem Maße auch eine soziale Frage.“

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